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Die Vorleserin
Datum: 09.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... ließ die letzten Worte verklingen, dann stand sie auf, zog mich an sich und küßte mich leidenschaftlich. Sie schlang ihre Arme um meinen Hals, klammerte sich an mich wie eine Ertrinkende, unsere Körper fest aneinandergepreßt, ihr Unterleib gegen meinen reibend. "Ich will dich noch einmal", flüsterte sie. "Ich will dich so sehr." Sie zog mich ins Schlafzimmer, riß mir und sich selbst die Kleider vom Leib und stieß mich aufs Bett. Dann legte sie sich auf mich und führte sich mein Glied ein. Wir liebten uns so lange und leidenschaftlich wie nie zuvor. Hanna trieb meinen Penis mit schnellen, tiefen Stößen in sich, und als wir beide gekommen waren, hielt sie nur für Sekunden inne, um das Hochgefühl des Orgasmus zu genießen, und machte dann sofort weiter. Dabei murmelte sie die Wort des letzten Sonetts. "Love's fire heats water...water cools not love!", rief sie aus, als sie ihren zweiten Orgasmus erreichte. Danach lagen wir erschöpft und schweißgebadet nebeneinander, Hanna wie immer eine Zigarette rauchend. Ich war nach diesem intensiven Liebesakt euphorisch gestimmt. "Das war Wahnsinn, es wird immer besser mit dir", keuchte ich. "Ich kann es gar nicht erwarten, daß wir uns morgen wieder sehen." Sie sah mich überrascht an. "Morgen? Ich habe dir doch gesagt, daß das Sonett das letzte war. Ich habe nichts mehr vorzulesen." - "Ja und? Dann fängst du halt von vorne an, oder du liest mir was anderes vor. Oder wir lassen das mit dem Vorlesen und schlafen nur miteinander, ...
... das ist doch schön. Wir könnten auch gemeinsam was anderes unternehmen." "Was denn?" - "Ich weiß nicht, wir könnten einfach miteinander reden. Ich würde gern mehr über dich erfahren, ich weiß doch fast nichts über dich. Oder wir gehen miteinander aus, ins Kino oder so." Hanna lachte tonlos. "Mein süßer Junge, du träumst immer noch von Liebe? Wir haben doch nichts miteinander gemeinsam. Ja, es war schön, aber hast du denn geglaubt, das mit uns kann ewig so weitergehen?" - "Aber ich..." "Nein." Sie unterbrach mich. "Das habe ich dir doch schon am Anfang erklärt. Du hast viel gelernt, seitdem du zum ersten Mal bei mir warst. Damals warst du ein unreifer Junge, jetzt bist du ein Mann geworden. Nutze deine Erfahrung und finde ein nettes Mädchen in deinem Alter, das du glücklich machen kannst. Wir beide können auf Dauer nicht miteinander glücklich sein." Ich wollte ihr widersprechen, wollte ihr erklären, wie glücklich wir die letzten Wochen miteinander gewesen waren, aber ich wußte, es war sinnlos. Resigniert ließ ich mich in das Kissen sinken. "Darf ich noch eine Weile hierbleiben?", fragte ich matt. "Gerne. Aber wartet deine Mutter nicht schon auf dich?" - "Soll sie doch warten." Wir lagen eine Weile schweigend da. Ich schmiegte mich an Hanna, genoß es, ihren warmen Körper zu spüren und sog noch einmal ihren Geruch ein. "Kann ich eine Zigarette haben?" - "Klar." Sie reichte mir eine und gab mir Feuer. An die Decke starrend rauchten wir. Nach einigen Minuten dämpfte ...