1. No-LIMIT-Rooms 08


    Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... nicht nach rechts, wo wir vorhin gewesen waren, sondern nach links. Vom Flur gingen einige Türen ab. Irgendwo vor uns erklang Musik, aber nicht laut.
    
    Die Zimmertüren, welche wir passierten, öffneten sich zu spartanisch eingerichteten Zimmern, die kaum mehr als Bett, Schrank, Tisch und Stuhl enthielten. Doch sah ich keine Bewohner.
    
    Als wir weiter gingen, vernahm ich neben der lauter werdenden Musik, auch ein eigenartiges, elektrisches summen.
    
    Auf der linken Seite war eine offene Tür, aus welcher die Geräusche drangen. Dorthin führte Aigul mich jetzt.
    
    In der Türöffnung stehen bleibend, überblickte ich den Raum. Er erinnerte mich frappierend an ein Krankenzimmer, obwohl hier keine Betten standen. Aber die gynäkologischen Stühle hätte ich auf keinen Fall hier erwartet. Es waren 6 an der Zahl und bis auf einen, waren alle besetzt.
    
    Ein Radio spielte Musik, doch das lauteste Geräusch, war das von elektrischen Pumpen. Alle Frauen, die hier auf den Stühlen saßen, waren barbusig, und hatten Milchpumpen angelegt.
    
    „Das ist unsere Melkstube! Das Beste, was Russland uns zu bieten hat!", erklärte Aigul sarkastisch.
    
    Verwirrt ließ ich mich hineinführen. Die anderen Mädels sahen mich neugierig an, sagten jedoch nichts.
    
    Neben dem freien Stuhl war ein Ständer, an welchen Milchpumpen hingen. Dazu gab es einen Tisch, auf denen kleine Gläschen standen.
    
    Aigul dirigierte mich zu einem Waschbecken.
    
    „Mach mal bitte Deinen Oberkörper frei. Die Sachen leg einfach hier in ...
    ... das Regal."
    
    Inzwischen nahm sie von einer Ablage einen sauberen Waschlappen, befeuchtete den, gab etwas Seife aus einem Spender drauf und reichte ihn mir, sobald ich oben ohne stand.
    
    Die Prozedur musste mir nicht erklärt werden. Das hatte ich die letzten Tage schon im Krankenhaus gemacht. Erst mit etwas Seife, dann mit viel klaren Wasser gründlich reinigen. So hielt die Milch länger, hatte mir die Schwester erklärt.
    
    Als meine Brüste sauber waren, setzte ich mich auf den freien Stuhl, während Aigul mir half, die Pumpen zu befestigen.
    
    Sobald sie richtig saßen, schaltete sie die an.
    
    Wieder durchfuhr mich Erregung und erneut begann ich mich dafür zu schämen.
    
    „Wie ich sehe, wirst Du noch immer erregt, wenn Du abgepumpt wirst. Zumindest Dein Körper erinnert sich", lächelte Aigul mich an. Auch die anderen Mädchen begannen zu grinsen.
    
    Mit hochrotem Kopf blickte ich von einer zur anderen. Doch es war weder Abscheu noch Häme in ihren Blicken, sondern erfrischende Heiterkeit.
    
    Aigul legte ihre zarten Hände auf meine Brüste und sah mir in die Augen.
    
    „Du selbst hast uns allen erklärt, dass eine Frau sich nicht zu schämen braucht, so von Gott ausgestattet zu sein. Und Lust dabei zu empfinden ist natürlich und nichts, wofür wir uns zu schämen hätten. Männer dürfen immer Lust empfinden, warum nicht auch wir Frauen?"
    
    Völlig überraschend gab sie mir einen Kuss auf den Mund, der mich wie paralysiert erstarren ließ. Ich war eine Lesbe?
    
    Nach zwei, drei Sekunden, in ...
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