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No-LIMIT-Rooms 08
Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... welchen ich ihren Kuss nicht erwiderte, zog sie sich mit offensichtlich enttäuschtem Blick zurück. „Schade. Du bist immer noch nicht lesbisch geworden!" Wie auf ein Stichwort begannen alle Frauen im Zimmer zu lachen. Mavi fing sich als Erste: „Ich hatte es Dir gesagt. Sie wird trotzdem nicht Deine Geliebte, auch wenn sie zehnmal ihr Gedächtnis verloren hat. Du schuldest mir was!" „Was, Ihr habt gewettet, dass ich jetzt lesbisch wäre, weil ich mein Gedächtnis verloren habe?" Meine Entrüstung schlug voll durch. „Haltet Ihr das für einen Witz?" Betroffen senkten alle ihren Blick. „Nicht böse sein, bitte. Du selbst hast immer gesagt, wir brauchen Humor, um das Leben meistern zu können!", begann sich Aigul zu entschuldigen. Diese verdammte Leere in meinem Kopf. Sie konnte mir sonst etwas erzählen, was ich angeblich gesagt oder getan hatte, ohne dass ich das Gegenteil beweisen konnte. „Angenommen, ich hätte jetzt Deinen Kuss erwidert. Und später wäre mir eingefallen, dass ich doch nicht lesbisch bin, meinst Du nicht, ich wäre dann sauer gewesen?" Aigul strahlte absolute Gewissheit aus: „Nein, denn wenn Du jemals mit mir zusammen gewesen wärst, niemals wieder hätte dich ein Mann erregt, oder dieses billige Plastik hier." Dabei deutete sie auf die Pumpen. „Aber da Du offensichtlich Plastik Deiner besten Freundin vorziehst, bin ich sehr enttäuscht von Dir! Nun los, lass es Dir von den Pumpen besorgen. Oder soll ich Dir noch Deinen Vibrator ...
... holen?" Mit offenem Mund starrte ich sie an, völlig perplex und unfähig zu antworten. Sie hatte es tatsächlich fertig gebracht, dass ich mich ein wenig schuldig fühlte und mich zugleich tief in Verlegenheit gebracht. Doch Aigul drehte sich nur wortlos um und verließ das Zimmer. „Na toll", machte Mavi mir einen Vorwurf. „Jetzt hast Du sie sauer gemacht. Und dabei ist sie gerade mit Kochen für uns dran!" Wie aufs Stichwort verzogen die anderen Frauen ihr Gesicht. Mavi ließ sich auf ihren Stuhl zurücksinken, von dem sie sich etwas aufgerichtet hatte, um alles besser sehen zu können. „Nun gut, ich wollte eh eine Diät machen. Und vielleicht kann ich auch unten vom Buffet was stibitzen." Irgendwie war die Stimmung im Raum nun gedrückt. Es kamen keine Gespräche mehr zustande. Gedankenversunken döste ich auf meinem Stuhl, als es plötzlich stiller im Raum wurde. Nach und nach wurden die Milchpumpen abgeschaltet, und die Frauen standen auf. Auch meine Brust fühlte sich schon ziemlich leer an. „Was geschieht jetzt?" Mavi kam zu mir herüber und half mir. „Wir frieren die Milch jetzt ein, zumindest die, welche nicht für unsere Kinder bestimmt ist. In knapp 2 Stunden melken wir uns wieder." „Was geschieht mit der ganzen Milch?" „Der größte Teil wird in der Bar gebraucht." „Wofür?" „Alles Mögliche. Natürlich in Kaffee, aber auch in Cocktails." „Cocktails mit Muttermilch?" Ungläubig starrte ich sie an. „Wir haben jede Menge auf der Karte. Und die hast ...