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No-LIMIT-Rooms 08
Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Gesicht entspannte sich wieder, die Trauer in ihren Augen verflog, als sie zu singen begann. Durch ihren Bauch war sie etwas kurzatmig, doch ich bekam einen Eindruck ihrer Stimme. Sie sang Brittney Spears mit so perfekt nachgemachter Stimme, dass mir der Unterkiefer herunter klappte. Erneut schoss mir durch den Kopf, warum ich das nun schon wieder wusste. Doch wieder entzogen sich mir die Erinnerungen, sobald ich danach griff. Erneut stieg der Frust in mir wieder an. Polina hatte aufgehört zu singen, schnell klatschte ich Applaus. „Super! Kannst Du Englisch sprechen?" „Ja, einigermaßen. Es half mir auch sehr, mit Dir mein Englisch verbessern zu können. Vorher habe ich etwas falsch gesungen, weil ich die Worte nicht kannte." Sie lachte verlegen. Deutsch, Russisch, Sorbisch und Englisch verstand ich also. Warum erinnerte ich mich nicht an irgendetwas anderes? Unsere Behälter waren inzwischen gefüllt. Daher standen wir auf, reinigten alles Benutzte und gingen nach nebenan, wo wir die Milch konservierten. Anschließend suchten wir die Stube auf, wo wir uns weiter unterhielten. „Was ist mit Aigul und mir? Gibt es da irgendetwas, was ich wissen sollte?", wollte ich wissen, als wir in der Stube saßen. Polina überlegte einen Moment, schüttelte dann aber ihren Kopf. „Ihr seid beste Freundinnen. Du hast sie als Erstes rekrutiert und mit ihr zusammen die Show geplant. Und dass sie in Dich verliebt ist, hast Du heute ja schon von ihr erfahren." „Was weißt Du über ...
... mich?" „Du bist Deutsche. Yuri hat Dich dort aufgegabelt, und Du bist sein Faustpfand gegen Deine Schwester. Sie hat in Deutschland wohl die Organisation an die Bullen verpfiffen. Dabei ist ein Gruppenmitglied gestorben." „Was ist das für eine Organisation?", wollte ich wissen, obwohl ich die Antwort natürlich schon kannte. „Mafia, was sonst?" „Hat denn keine hier jemals versucht zu entkommen?" Diese Frage schien Polina sichtlich unangenehm zu sein. „Mädels, die es versucht haben, gab und gibt es reichlich. Doch keine versucht es ein zweites Mal, sofern sie den ersten Versuch überhaupt überlebt. Wir dürfen uns relativ frei bewegen, weil Yuri uns mithilfe unserer Halsbänder überwachen kann. Normal werden wir in Bordellen gefangengehalten, wo wir niemals herauskommen. Auch das haben wir Dir zu verdanken." „Weshalb alles mir? Was habe ich mit dem Ganzen zu tun?" „Du wärst auch in ein Bordell gekommen, bis Du die Schulden Deine Schwester abgegolten hättest. Danach wärst Du wertlos für sie gewesen. Vermutlich hätten sie Dich danach umgebracht. Aber Du hast Yuri irgendwie überzeugt, dass Du wichtig bist, ihm mehr einbringst, wenn Du auf Deine Art für ihn arbeitest. Deshalb musst Du auch nicht mit Freiern ficken." Oh, musste ich also nicht? Gut, immerhin etwas. Ich hatte schon das Schlimmste erwartet. „Was ist meine Art, für ihn zu arbeiten?" „Du befehligst uns, planst die Shows, sorgst für Ordnung und vermittelst bei Problemen. Außerdem fickst du ...