1. No-LIMIT-Rooms 08


    Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... aufpasst. Die Männer sind alle bewaffnet."
    
    Entsetzt blickte ich sie an.
    
    „Werden wir erschossen, wenn wir versuchen abzuhauen?"
    
    Aigul schüttelte nur ihren Kopf und deutete auf ihr Halsband.
    
    „Dummerchen! Nein, wir haben doch die Halsbänder! Wenn da der Knopf gedrückt wird, gehen wir nirgendwohin. Nein, die Männer sind tatsächlich zu unserem Schutz hier. Grigory ist bestimmt gerade draußen auf Kontrollgang, schaut, ob auf dem Gelände und mit dem Zaun alles in Ordnung ist."
    
    „Ich verstehe nicht!"
    
    Sie blieb stehen und sah mir in die Augen.
    
    „Wir sind hier in Russland. Und wem wir und das Gebäude gehören, ist dir ja inzwischen klar, oder?"
    
    Ich nickte langsam.
    
    „Aber es gibt nicht DIE Mafia in Russland. Es gibt viele Verbrecher. Und konkurrierende Gruppen. Wer nicht in der Lage ist, sein Eigentum zu schützen, verliert es."
    
    Meine Unruhe wuchs eher durch ihre Erklärung.
    
    „Sind wir hier in Gefahr?"
    
    „Nein, es ist, ah, wie kann man es nennen? Abschreckung? Ja, Abschreckung! Jeder soll sehen, hier wird aufgepasst. Keiner kommt auf dumme Gedanken, alles bleibt friedlich. Nun komm weiter."
    
    „Wo ist Yuri eigentlich?", wollte ich nun wissen.
    
    Aigul zuckte ihre Schultern.
    
    „Vermutlich zu Hause. Er hat eine Villa am anderen Ende der Stadt. Ich schätze, gegen Mittag wird er hier eintreffen, um nach dem Rechten zu sehen. Und um sich einen blasen zu lassen oder zu ficken."
    
    Sie sah mich von der Seite her merkwürdig an.
    
    „Üblicherweise mit ...
    ... Dir!"
    
    Entsetzt blieb ich stehen.
    
    „Mit mir? Warum?"
    
    „Nun, du bist seine Favoritin. Beinahe so etwas wie seine Freundin. Und bisher hat es Dir auch nichts ausgemacht. Um ganz ehrlich zu sein, Du mochtest Yuri sogar."
    
    Mein Gesicht musste Abscheu und Unglauben ausgedrückt haben, denn Aigul setzte schnell hinzu: „Er ist nicht so schlimm, wie Du im Moment gerade denkst. Du hast mir selbst erzählt, dass er privat ein sehr einfühlsamer Mensch ist und auch gut ficken kann."
    
    Völlig verwirrt war ich unfähig, irgendwas zu sagen.
    
    Sie ergriff meine Hände.
    
    „Ich habe es gestern und auch heute früh versucht, dir zu erklären: Du fickst entweder ihn, oder tausend andere. Du hast Dich für das Beste entschieden und beschlossen, auch weiterhin Freude am Leben zu haben. Manchmal macht es Dir Spaß, von ihm gefickt zu werden, manchmal eben nicht. Ist aber genauso, als hättest du einen Ehemann."
    
    Ich riss meine Hände los.
    
    „Das glaube ich kaum. Wenn ich verheiratet wäre, bliebe mir doch die Entscheidung, ob und wie ich mit meinem Mann schlafe!"
    
    Aigul lächelte nachsichtig.
    
    „Ich bin sicher, Deine Erinnerungen werden zurückkehren: Du hast Dich Yuri, nicht als unerfahrene Jungfrau, an den Hals geworfen!"
    
    Mit offenem Mund starrte ich sie an. Was sollte das denn bedeuten?
    
    „Wir Frauen haben Sex schon immer als Währung eingesetzt, um zu bekommen, was wir wollten. Du bist da keine Ausnahme. Die Männer wollen Sex, wir wollen Sicherheit und starke Kinder. Ich habe noch keine guten Männer ...
«12...293031...61»