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No-LIMIT-Rooms 08
Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... bedurft. Dieser Mann war mir nicht freundlich gesonnen, das war überdeutlich. Seine Miene und sein Tonfall waren auch alles andere als freundlich, als er mich ansprach: „Es stimmt also, Du hast alles vergessen?" Ich riss mich zusammen und antwortete, möglichst gleichgültig: „Du bist Sasho, oder? Ja, ich habe gerade keine Erinnerungen mehr. Allerdings meinte der Arzt, dass sie höchstwahrscheinlich zurückkommen werden." Er musterte mich finster. „Kannst Du Nutte noch gut Blasen und Ficken?" Einen Moment lang sah ich ihn fassungslos an, fing mich aber sogleich wieder. „Ich denke schon. Aber das soll am besten Yuri beurteilen, wenn ich ihn wieder treffe!" Dabei bemühte ich mich um ein Lächeln, welches ihm klarmachen sollte, was ich meinte. Einen Moment lang dachte ich, er würde mir eine Ohrfeige geben, doch stattdessen trat er nur dicht an mich heran und berührte meinen Halsreif. „Nicht so hochmütig, ja? Dein Status hat sich schon geändert, wie ich sehe. Und bald wirst Du das bekommen, was Dir zusteht, Du verdammte Hexe!" Damit drehte er sich um und ging zurück in den Gastraum. Mit zitternden Knien lehnte ich mich, mit meinen Rücken, gegen die Wand. In was war ich hier nur geraten? Ich brauchte einige Minuten, um mich wieder unter Kontrolle zu bringen, dann ging ich durch den Vorhang zurück zur Bar. Sobald Aigul mich wahrnahm, kam sie zu mir. „Alles in Ordnung? Hat er Dir was angetan?", fragte sie in mein Ohr. Ich wich aus und ...
... schüttelte meinen Kopf. „Alles gut. Nun lass mich Dir hier helfen!" Sie musterte mich kurz, dann nickte sie. „Gut, dann reden wir später. Im Moment ist nicht mehr viel los, daher kann ich Dir noch einiges zeigen." Als Antwort nickte ich nur. Die restlichen Stunden an der Bar besprachen wir nur noch, was mit der unmittelbaren Arbeit zu tun hatte. Mavi, Hong, Chau und Hala bedienten an den Tischen. Von Zeit zu Zeit gingen sie auch mit einigen Gästen in eines der Separees, wo dann die Vorhänge geschlossen wurden. Chinaras Auftritt war die letzte Show in dieser Nacht. Ich beobachtete immer wieder Sasho, wenn er nicht in unsere Richtung blickte. Doch er hatte ganz offensichtlich anderes zu tun. Er machte nicht nur die Ansagen mit dem Mikro, sondern sorgte auch dafür, dass die Gäste nicht übergriffig wurden, nahm die speziellen Bestellungen entgegen, also wenn ein Gast die Gesellschaft eines der Mädchen wünschte und kassierte auch. Chinaras Show bekam ich nur stückchenweise mit. Es war eine Mischung aus Poledance, Striptease und Tanz zu afrikanischer Trommelmusik. Währenddessen stand Sasho neben der Bühne und verfolgte aufmerksam ihre Show. Das verwunderte mich, denn mit Sicherheit hatte er die schon unzählige Male gesehen. Als sie fertig war und die Bühne verließ, überreichte sie ihm die eingesammelten Geldscheine, welche die Gäste auf die Bühne geworfen hatten. Er flüsterte ihr was ins Ohr und deutete auf ein Gast in einem Separee. Sie nickte und ging dann ...