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No-LIMIT-Rooms 08
Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... wortlos an uns vorbei zur Umkleide. Ich wollte gerade Aigul danach fragen, doch in diesem Moment kamen einige Gäste an die Bar und verlangten neue Drinks. Zu meiner Erleichterung wurde kein Heiliger Petersburger mehr verlangt, wohl auch, weil der absurd teuer war. Doch es gab andere Cocktails, welche Muttermilch als Zutaten enthielten. Dafür nutzten wir aber vorwiegend die Milch aus dem Kühlfach, gaben nur am Schluss einige Tropfen direkt aus unseren Brüsten hinzu, wenn der Gast, welcher den Cocktail bestellt hatte, direkt an der Bar stand. Durch das häufige Drücken schmerzten bald auch meine Brüste. „Sag mal, Aigul, weshalb schmerzen meine Brüste so? Müsste ich daran nicht gewöhnt sein?", fragte ich sie, als es ruhiger wurde. Nur noch wenige Gäste waren in der Bar. „Warst Du bestimmt, doch Du hast eine ganze Zeit lang nicht mehr hier an der Bar gearbeitet. Du hattest in der Regel einen Auftritt auf der Bühne und bist dann zurück ins Büro. Oder Du hast Yuri und seinen Partnern Gesellschaft geleistet." „Und mit ‚Gesellschaft geleistet' meinst Du genau was?", fragte ich vorsichtig. Aigul deutete auf das Separee, auf welches Sasho vorhin gezeigt hatte. Der Vorhang war jetzt geschlossen. „Mehr oder weniger das, was Chinara wohl gerade tut. Du hast mit ihnen am Tisch gesessen, nicht selten barbusig, oder einen Lapdance für einen wichtigen Geschäftspartner Yuris gemacht. Aber Du hast nicht allen einen geblasen, wenn Du das meinst. Doch die letzten zwei ...
... Monate selbst das nicht mehr. Immerhin warst Du unförmig wie ein Wal. Ab dann hast Du die Kinder beaufsichtigt." „Hm, wer hat das eigentlich sonst gemacht, ich meine, es steht ja nicht immer jemand kurz vor der Entbindung, oder?" „Yuri besitzt viele Frauen. Wenn er ein Kindermädchen braucht, herrscht kein Mangel. Wir haben zwei Aushilfen, welche Du ausgewählt hattest. Sie sind nett und zuverlässig. Und ihnen macht das Spaß, im Gegensatz zu dem, was sie sonst zu tun haben. Allerdings müssen wir sie von unserem eigenen Geld bezahlen. Daher fordern wir sie nur dann an, wenn es nicht anders geht." Stimmt ja. Ich hatte am Nachmittag die Abrechnungen überflogen. Auf dem Papier waren die Frauen Angestellte und bezogen Gehalt. Jede der Frauen bekam Geld auf ein Konto überwiesen. Allerdings wurden saftige Kosten für Unterkunft und Verpflegung abgezogen. Mehr als ein Taschengeld blieb nicht übrig. „Was ist mit mir, ich habe ja offenbar kein Konto?" „Du bist illegal hier und arbeitest auch nicht offiziell. Wenn jemand fragt, bist Du einfach nur eine Freundin Yuris. Bei einer möglichen Kontrolle wirst Du vorher fortgeschafft. Aber bisher gab es noch keine. Das einzige Geld, was Dir zur Verfügung steht, ist Dein Trinkgeld und was Yuri Dir überlässt. Wenn Du was benötigst, hast Du ihn bisher direkt gefragt. Und entweder hat er Dir Bargeld gegeben oder es für Dich besorgen lassen. Dir stand es auch bisher nicht frei, einfach mal in die Stadt zu fahren. Du musstest das vorher durch ...