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No-LIMIT-Rooms 08
Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... ich hoffe wirklich, dass Du daran nicht zerbrichst! Nadia, wenn das geschieht und Du reden möchtest: Ich bin Deine Freundin!" Was wollte sie damit sagen? Was verheimlichte sie mir noch? Schon wollte ich fragen, entschied mich jedoch dagegen. Ich wollte es im Moment gar nicht wissen. Nach einem kurzen Moment des Zögerns ergriff ich, mit meiner Linken ihre Hand und drückte sie, während ich dankbar nickte. „Ich weiß das zu schätzen, Danke!" Einige Minuten lang lagen wir so, schweigend Hand in Hand, während die Pumpen an unseren nackten Zitzen nuckelten. Und plötzlich empfand ich unendliche Zuneigung zu dieser Frau. Nicht sexuelles Begehren, sondern ein Gefühl, wie das zu einer Schwester. Auch wenn Aigul sich wohl mehr wünschte, war es für mich etwas, was mir mit einem Mal Halt bot. Ich begriff, weshalb ich sie zu meiner Stellvertreterin gemacht hatte. Sie war nicht nur stark und intelligent, sondern auch mitfühlend. Und das unterschied sie von allen anderen Frauen hier. Ich drückte ihre Hand noch ein wenig fester. „Freundin", bestätigte ich. „Und meine Schwester!" Sie begann traurig zu lächeln. „Schwestern, immerhin das." Sie löste ihre Hand aus meiner und setzte sich auf, bevor sie die Pumpe abschaltete. „Los, komm. Wir müssen ins Bett. Wir wollen nicht unseren ganzen freien Tag verschlafen." Ich begriff, dass ich sie wieder enttäuscht hatte. Doch ich konnte und wollte sie nicht belügen oder ihr falsche Hoffnungen machen. Mehr als eine ...
... Schwester würde sie wohl nie für mich werden. Yuri Es war 12:30 Uhr, als mich das Telefonklingeln weckte. Müde angelte ich nach dem Hörer. „Jaaa?", meldete ich mich verschlafen. „Hallo Nadia!", begrüßte mich Yuris Stimme. Schlagartig war ich hellwach. „Yuri? Was willst Du?" „Dich! Mach Dich fertig, zieh Dir was Schickes an, ich hole Dich in einer Stunde ab!" „Wozu?", fragte ich misstrauisch. Es folgte einen Moment Stille, dann antwortete er überraschend sanft: „Ich denke, wir hatten einen schlechten Neustart. Wir gehen aus, dann reden wir!" Ich zögerte. Hatte ich eine Wahl? Nein, sicher nicht. „Ist gut. Aber ich bin noch immer müde, war ein harter und langer Tag gestern." „Und deshalb hast Du Dir Entspannung verdient!", antwortete er. „Also bis in einer Stunde!" Damit beendete er das Gespräch. Falls das ein Date sein sollte, hätte er sich mehr Mühe geben sollen. Aber ich bezweifelte, dass es das werden sollte. Zumindest nicht so eine Art von Date, wie ich es mir vorstellen würde. Ich stand auf und ging zum Duschraum. Im Flur begegnete mir Polina, die gerade Essen für die Kinder gemacht hatte. Wir begrüßten uns freundlich, dann entschuldigte ich mich, dass ich sie die Nacht alleine gelassen hatte. „Ach, das macht nichts", wehrte sie ab. „Ich wäre ja sowieso alleine gewesen und mir macht es überhaupt nichts aus, nur für die Kinder da zu sein." „Trotzdem Danke! Und ich werde mich gleich um Marja kümmern. Aber Yuri will mich in ...