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No-LIMIT-Rooms 08
Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... damit aus meinen Gedanken, während der Fahrer den Wagen startete. „Petya, eine Stadtrundfahrt! Ich möchte Nadia, St. Petersburg zeigen." „Da!", bestätigte der Angesprochene und wir fuhren los. Das Stacheldraht bewehrte Tor stand für uns weit offen, als wir vom Parkplatz fuhren. * * * Sobald wir die Hauptstraße erreicht hatten und in Richtung St. Petersburg fuhren, hatte ich mich weit genug beruhigt, um ein Gespräch zu beginnen. „Also eine Stadtrundfahrt?" Yuri nickte. „Seit Du hier bist, hast Du von der Stadt noch nicht viel gesehen. Ich wollte Dir eigentlich schon lange Mal meine Stadt zeigen, bin aber nie dazu gekommen." „Und weshalb jetzt?", fragte ich. Er antwortete nicht, sondern betrachtete mich nur. Sofort drohte wieder die Panik in mir aufzusteigen. Dies war ein Mafiaboss, Herr über mein Leben und Schicksal. Ich schaffte es trotzdem, mich zusammenzureißen und seinen Blicken standzuhalten. Unvermittelt griff er in seine Hosentasche und zog den Kontroller für mein Halsband hervor. Er schirmte die Tastatur mit einer Hand ab, während er einen Code eingab. Sogleich vernahm ich ein deutliches Klicken von meinem Halsreif und verspürte, wie er sich ein wenig öffnete. Überrascht griff ich hoch und berührte ihn. Yuri steckte die Fernbedienung ein und wandte sich wieder mir zu. „Den benötigst Du heute nicht!", erklärte er. „Nimm ihn ruhig ab." Langsam klappte ich den Reif auf und nahm ihn ab. Sofort gelangte kühle Luft an meinen ...
... nackten Hals. Yuri streckte mir fordernd seine Hand hin und ich reichte ihm den Halsreif. Es fühlte sich seltsam an. Nur etwas mehr als zwei Tage hatte ich den schweren Halsreif getragen. In der ersten Nacht hatte er mich immer wieder gestört und mir den Schlaf geraubt, doch inzwischen hatte ich mich an ihn gewöhnt. Jetzt fühlte ich mich zugleich befreit, als auch unglaublich nackt am Hals. Verstohlen rieb ich mir meinen Nacken. Er verstaute den Reif in einer Schatulle, legte sie in ein Fach vor sich und entnahm ein anderes kleineres Kästchen. „Ich denke, heute solltest Du das hier tragen!" Er präsentierte mir das Schmuckkästchen und öffnete es. Aufs Höchste erstaunt blickte ich auf ein Diamantcollier. Er legte die Schatulle zwischen uns auf den Sitz und nahm das Collier heraus. „Dreh dich etwas, damit ich es Dir anlegen kann!", befahl er. Sofort gehorchte ich. Überraschend sanft legte er mir das Collier um meinen Hals und verschloss es hinten. „Fertig, lass Dich Mal ansehen!" Ich drehte mich wieder zu ihm. „Perfekt!" Verwirrt tastete ich nach dem Collier. „Ich verstehe nicht ...?" Yuri lehnte sich entspannt zurück. „Ich mag hübsche Sachen. Und Ihr beide passt gut zusammen!" Bitterkeit stieg in mir auf und ich fühlte, wie mir vor Zorn das Blut ins Gesicht schoss. Sogleich wandte ich mein Gesicht ab und blickte aus meinem Fenster nach draußen, wo die Vorstadt von St. Petersburg an mir vorüber zog. Ich war also eine Sache, nur ...