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No-LIMIT-Rooms 08
Datum: 29.04.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,
... Meter entfernt, ein dritter Sessel. Nach vorne und zur Seite wurde das Cockpit durch Scheiben vor Wind und Wasserspritzern geschützt. Über das Cockpit ragte ein Sonnendach aus Stoff. „Schade, dass ich das Kraftpaket jetzt nicht ausfahren kann, aber hier, auf der Newa, herrscht eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Setz Dich doch." Ich setzte mich auf den Platz neben seinem, auf den er zeigte. Vor mir war ein Bildschirm und viele Anzeigen, die ich nicht deuten konnte. Petya hatte inzwischen die Leinen losgemacht und stand nun am Bug, um uns, mit einem Bootshaken, vom Steg wegzustoßen. Sobald wir frei waren, holte er die Fender ein, während Yuri langsam das Boot vom Liegeplatz weg manövrierte. Sobald wir die Fahrrinne erreicht hatten, fuhren wir langsam flussaufwärts. Ich hatte erwartet, dass Yuri Petya steuern lassen würde, doch zu meiner Überraschung blieb er selbst am Steuerrad. Ich hatte nicht auf Petya geachtet, doch plötzlich stand er neben mir und reichte mir ein Glas Cola. Dann setzte er sich in den Stuhl auf der anderen Bootsseite. „Äh, Danke!" Er nickt nur stumm, dann blickte er wieder aufs Wasser. Sein Blick wanderte ständig herum, als suchte er etwas Bestimmtes. „Wir beginnen bei der Peter & Paul Festung", rief Yuri plötzlich, die Fahrgeräusche übertönend. „Zar Peter der Große legte im Mai 1703 den Grundstein dafür und gründete damit diese Stadt. Die Festung liegt auf einer Insel mitten in der Newa. St. Petersburg erstreckt sich über 42 Inseln, man ...
... kann fast alles per Boot erreichen." Er sah nicht zu mir herüber, sondern konzentrierte sich ganz aufs Steuern. Das war auch notwendig, denn es fuhren überraschend viele Boote auf dem Fluss. Ich stellte die Cola in eine Halterung am Sessel und versuchte, mich zu entspannen. Doch seine Worte gingen mir nicht aus dem Kopf. Was hatte er gemeint? Aber ich entschied mich dagegen, ihn jetzt zu einer Antwort zu drängen. Stattdessen beobachtete ich ihn von der Seite. Er wirkte irgendwie gelöst und entspannt. Offensichtlich genoss er es, am Steuer seiner Yacht zu sitzen. Widerwillig verdrängte ich die Frage aus meinem Kopf und beschloss, mich völlig auf diese Rundfahrt zu konzentrieren. Und als er mich später, weit nach Mitternacht, zurück zur Milchbar fuhr, hatte ich diese Bemerkung tatsächlich vergessen. Es war tatsächlich ein schöner Tag geworden. Scham und Sex „Na, wie war es?" Neugierig schauten mich Aigul, Polina und Mavi an, als Aigul mir diese Frage stellte. Wir waren in der Melkstube und pumpten unsere Milch ab. „Es war nett." „NETT?", fragten die drei, beinahe gleichzeitig. „Öhm, ja, es war ein schöner Tag. Er hat mir St. Petersburg gezeigt. Wir waren gemeinsam Essen und haben dann eine Fahrt mit seiner Yacht auf der Newa gemacht. Die Stadt ist wirklich beeindruckend." Die Drei sahen sich an, schließlich fragte mich Aigul direkt: „Du hattest also keinen Sex mit ihm?" Ich spürte, wie mir das Blut in den Kopf schoss. Diese unverblümte Art, ...