1. Zum Kruzifix


    Datum: 22.05.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... Ersatz dafür bekam ich nun einen Stiefel auf die Kehle, der dort verharrte.
    
    «Wenn du nur einen Laut von dir gibst, der kein geiles Gestöhne ist, oder eine Bitte von uns gefickt zu werden, dann drückt Ubuntu hier dir die Kehle zu. Ist das klar?»
    
    Ich nickte. Dann begann er, mir mit dem Waidmesser die Achsel nachzurasieren. Es fühlte sich an, als würde er mir die ganze Haut entfernen. Meine Adern schienen zu explodieren und flüssiges Eisen in die Poren meiner Achsel einzufließen. Ich heulte ungehemmt. Und da der Stiefel auf meiner Kehle sank, sei es aus Trägheit oder Bosheit, und ich mich mehr als vorm Verbluten oder Vergewaltigt werden vor dem Ersticken fürchtete schluchzte ich dazu: «Bitte ficken Sie mich. Bitte, Bitte, Bitte...» Ubuntu blickte herab. Er blickte ernst. Von so weit oben herab. Ich bezweifelte, daß er so hieß. Natürlich wusste er, daß ich um mehr als alles Andere gehen wollte. Noch einmal meine Tochter wiedersehen. Ich wollte am Leben bleiben. Und ich hoffte um Alles in der Welt, daß Ubuntu das verstand.
    
    Friedrich hatte in der Zwischenzeit einen neuen Grund zur aufgeregten Manie gefunden.
    
    «Seht euch an, Jungs!» rief er. «Die Schlampe hat Glauben!» Er hatte meinen Anhänger entdeckt, der mir aus dem Dekolletee herausgerutscht sein musste. «Versteckst du noch mehr darin?» rief Friedrich und riss mir die Bluse auf. Meine Busen standen mit einem Mal offen in die Nacht. Ich sah auf Friedrichs Gesicht zuerst Enttäuschung, dann Gier. Sie waren nicht (mehr) ...
    ... so fest oder hoch, wie er sich erhofft hatte. Was immer er sich erhofft hatte. Aber das würde ihn nicht aufhalten. Meine Achsel brannte wie Feuer. Trotzdem fror ich. Friedrich hielt das Silberne Kreuz vor meinem Gesicht in die Höhe. Dann nahm er das Messer und mit einem Ratscher, der sich in meinen Nacken grub, kappte er die Kette.
    
    «Du fickst sie.» mischte sich da Raul ein. Er tauchte in meinem Blickfeld auf.
    
    «Was?» Friedrich duckte sich gefährlich unter ihn, sein Messer gezückt. «Gibst Du mir hier Befehle, hm, Kaffer?»
    
    Raul hatte nicht verstanden. Und er hatte auch keinen Befehl erteilen wollen. «Sehr leckere Fotze.» sagte er nun und streckte Friedrich zwei Finger unter die Nase, die wohl an meiner Pussy gesteckt haben mussten, ohne daß ich es bemerkt hatte. Es tat so verdammt weh, dort wo ich blutete. Aber ja, er hatte Recht. Nicht nur, daß meine Fotze lecker war, wie mein Mann mir oft bestätigte, sondern auch, daß ich bereits nackt war, meine Strumpfhose bis zu den Knöcheln runtergezogen und Matsch in meine Arschritze kroch.
    
    «Meine Fotze ist lecker.» wiederholte ich papageienhaft, und die Sohle, die Instinktiv meinen Kehlkopf enger belagert hatte, als ich reden wollte, wich nun bald endgültig aus meiner Halsbeuge. Nebenbei sah ich Ubuntu lächeln. «Bitte tun Sie mir nicht weh. Ficken Sie mich einfach. Ich mach's Ihnen so angenehm wie möglich, wirklich.»
    
    Ich musste mittlerweile ganz mit Matsch und Blut beschmiert sein. Und diese Männer wollten mich trotzdem. ...