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Beim Friseur
Datum: 30.05.2023, Kategorien: Sex bei der Arbeit,
... Katze, ein Hündchen, ein Ferkel und einige mehr. Nach welcher Logik wer welche Spardose erhielt, wusste ich nicht, wollte ich aber schon immer einmal fragen. Wahrscheinlich hatte sich eine Katzenfreundin beim Kätzchen vorgedrängt, eine Hundebesitzerin bei Welpen, und jemand Zurückhaltendes am Ende das Ferkel bekommen. Wenn ich mir jemand aussuchen könnte, für was auch immer, nur nach dem Tier der Trinkgelddose, würde ich das Ferkel wählen. So viel war sicher. "Hallo!" begrüßte mich Isabelle, falls sie so hieß. "Wollen wir?" Ich nickte und murmelte etwas, das nach Zustimmung klingen sollte. Schließlich war ich deshalb ja da. Und Glück hatte ich auch noch gehabt in der heutigen Zuweisung, denn Isabelle, der Einfachheit blieb ich in meinen Gedanken bei dieser Namenszuweisung, war zwar weder die jüngste im Salon, noch die schlankste, vielleicht auch nicht diejenige mit dem hübschesten Gesicht, aber sie war diejenige, wenn mich meine Erinnerung nicht trog, mit der stimmigsten Erscheinung. Vielleicht verstehen Sie auf Anhieb, was ich meine. Nein? Doch? Ich erläutere es, aber nur zur Sicherheit, nicht weil ich annehme, dass jemand nichts mit dem Begriff "stimmig" anfangen kann. Isabelle war freundlich, aber nicht oberflächlich, hatte Rundungen ohne allzu kräftig zu sein, war gepflegt, aber nicht überschminkt. Kein Feger, kein Rasseweib, aber eine durch und durch positive Erscheinung, die sicherlich seit langem eine glückliche Beziehung führte und ihren Job als Friseurin ...
... mochte. Und das merkte man. "Möchten Sie etwas trinken?" fragte sie mich standesgemäß. Wie lange sind eigentlich die Zeiten her, als man beim Friseur saß, im Hochsommer, den Mund trocken und niemand Anteil daran nahm und daran dachte, einen Schluck Wasser anzubieten? "Ein Wasser bitte, mit ein wenig Leben, wenn es geht." "Mit Leben?" "Mit etwas Kohlensäure." ergänzte ich, worauf sie auf einen freien Platz wies, auf den ich mich augenscheinlich setzen sollte, während sie in der Küche verschwand, um mein Wasser zu holen. Das gab mir die Gelegenheit, sie zu betrachten, mustern klingt so hochnäsig und distanziert und was ich sah, gefiel mir. Die Friseurinnen trugen im Sommer entweder Hose oder Rock. Tendenziell abhängig davon, ob jemand Röcke gut tragen konnte oder lieber nicht. Aber es gab Ausnahmen. Isabelle, oder hieß sie doch Jeanette?, gehörte zu denen, die durchaus Röcke tragen konnten, nicht in XS oder S, vielleicht in Größe M oder L. Kommt wohl auf den Hersteller an, dachte ich. Ich hörte einen Wasserautomaten rauschen und gluckern und nahm auf dem freien Friseurstuhl Platz. Gut, frei waren ja alle. Dieser war an einer Stelle, an der man zwar Teile des Salons sehen konnte, aber nicht den durchaus schönen Ausblick nach draußen, wo sich ein Grünstreifen breitmachte, der für innerstädtische Verhältnisse geradezu üppig war. Isabelle stellte das Glas Wasser vor mir ab und ich griff sofort danach. Es war ein sehr warmer Sommerabend, ein Arbeitstag lag hinter mir, den ich als ...