1. Beim Friseur


    Datum: 30.05.2023, Kategorien: Sex bei der Arbeit,

    ... durchschnittlich anstrengend empfunden hatte. Aber anstrengend genug, um mich nun genüsslich einer Haarpflege hinzugeben, die nicht nur aus Schneiden bestand. In einem Zug leerte ich das Glas zur Hälfte und stellte es wieder ab. Ich rückte mich auf dem Stuhl zurecht, während Isabelle ihr Equipment richtete, einen Wagen mit allem möglichen heranrollte und auch das mobile Waschbecken ein wenig näher holte. "Sind Sie heute Abend hier ganz allein?" fragte ich sie, um wenigstens ein bisschen Konversation zu betreiben. Ich wusste, sie war nicht sehr gesprächig, aber wenn man einen guten Tag bei ihr erwischte, dann erzählte sie durchaus. Belangloses, was sonst, aber auch gespickt mit etwas Interesse für ihr Gegenüber. Während sie antwortete, legte sie mir eine Halskrause an und einen Umfang über die Brust, den sie hinten verknotete. "Die anderen sind kurz bevor Sie gekommen sind, gegangen. Sie noch und dann ist eh Schluss. Ich habe später angefangen heute und schließe daher ab." Ein wahrer Redeschwall für ihre Verhältnisse!
    
    Sie zog den Stuhl, auf dem ich saß, etwas nach hinten und passte meinen Nacken in die Ausbuchtung am Waschbecken ein. Ich legte meinen Kopf zurück und sie fragte: "Geht das so?" "Perfekt." bestätigte ich sie in dem was sie tat. Sie drehte das Wasser auf, jedes Mal ein Prozess der Temperaturfindung, bei dem ich mich fragte, ob das nicht einfacher ging. Aber vielleicht war das Empfinden der Kunden auch so unterschiedlich, dass die eine unter kochendem Wasser ...
    ... gewaschen werden wollte und der andere unter Eiswasser. Sie hielt das Schlauchende an meine Haare, prüfte mehrmals die an die Wärme des Tages nach unten angepasste Temperatur, wohl weil ich nichts sagte und fragte wieder: "Geht das so?" Und wieder antwortete ich: "Perfekt." Meine Augen waren geschlossen und ich begann die Prozedur zu genießen. Sie massierte zweimal ein Shampoo in meine Haare, so dass meine Kopfhaut schon jetzt Streicheleinheiten bekam, die es nur hier gab. Ich muss zugeben, dass mich schon das Waschen nicht kalt ließ und das Gefühl unter dem Umhang sich allmählich steigerte, obwohl es noch keinen echten Anlass dazu gab.
    
    Isabelle, bleiben wir dabei, Belle, die Schöne, das passte auch zum Moment, beendete das Waschen, indem sie meine Haare büschelweise auspresste, nicht gewaltsam, eher routiniert. Sie nahm ein Handtuch, schlang es um meinen immer noch nach hinten geneigten Kopf und kippte mich nach vorne. Im Spiegel sah ich aus wie ein Hindu, vielleicht auch wegen des leuchtenden Orange des Handtuchs. Oder jedenfalls, was ich mir unter einem Hindu vorstellte. Ich war aber kein Weltreligionsexperte und so mag ich nicht ausschließen, dass ich hierbei etwas verwechsle. "Was machen wir denn?" riss mich Isabelle aus meinen gen Osten abgeschweiften Gedanken. "Schneiden" sagte ich, "bitte einen Sommerschnitt." Wir besprachen kurz die Details und sie begann ihr Handwerk. Mir war klar, dass keine Unterhaltung zustande käme, wenn ich nicht dranbliebe. "Wie kam denn die ...
«1234...9»