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Oh mein Gott was für eine Party
Datum: 27.06.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane,
... an ihm und er spielt auf mir, wie auf einer Gitarre. Seine Erregung ist deutlich zu spüren und eigentlich will ich ihn nur noch spüren. Er soll mich teilen und mich ins Nirwana vögeln. Aber egal wie sehr ich ihm das signalisiere, er spielt mit mir einfach weiter. Ich versuche mich zu drehen, um endlich auch aktiv zu werden, aber siehe da, er unterbindet es doch kraftvoller, als ich es ihm zugetraut habe. Auf der Wiese hat sich das Bild gewendet. Sie wird gerade Doggy genommen. Seine Hände vergraben sich in ihren Hüften und bei jedem Stoß wippen ihre Brüste mit. Ich kann es spüren, wie seine Pranken meine Hüften immer wieder zu sich ziehen und er mich einfach kraftvoll nimmt. Aber Martin spult trotz seiner Latte sein Spiel runter und er macht es gut. Überall sind seine Hände und seine Lippen. Immer Noch zu weit von der Erlösung weg, aber meine Feuchtigkeit spricht Bände. Auf einmal ist seine Hand über meinem Mund und seine Stimme mahnt mich, leiser zu sein. „Ist Julia schon etwas zu heiß? Du stöhnst, als wenn du gleich kommst und ich war noch nicht da, wo ich hin will." Meine Gedanken schlagen Purzelbäume bei den Worten. „Ich habe nicht gestöhnt", denke ich noch, als ich seine sonore Stimme an meinem Ohr höre: „Runter auf alle Viere mit dir! Lege deinen Kopf auf den Rand der Mulde! Schaue zum Pärchen! Hände auf deinen Arsch und ziehe ihn auseinander! Ich will sehen, wie geil du bist." Und bevor er den letzten Satz beendet hat, liege ich auf allen Vieren vor ihm ...
... und präsentiere ihm alles. Dieser Wechsel von Sanftheit zur Direktheit lässt mir keine Wahl. Ich will sein Spielzeug sein für diesen Augenblick. Innerlich warte ich nur darauf, dass er mich besteigen würde und sich das holt, was er braucht. Doch als Sahnehäubchen oben drauf will ich endlich kommen. Ich schaue zum Pärchen und sie reitet ihn gerade dorthin, wo ich noch hin will. Das Stöhnen ist sehr lauft, aber so unendlich ehrlich. Da ist auf einmal wieder seine Stimme an meinem Ohr: „Mach es dir jetzt." Ohne zu zögern greife ich zwischen meine Beine und lasse meine Finger tanzen. Ich bin nass, geil und will endlich nur noch kommen. Ich spüre meinen Orgasmus anrollen und will ihn nur noch herausschreien. Instinktiv presse ich meine Hand auf meinen Mund und drücke mein Gesicht in den Waldboden. Es zerreißt mich in einer gewaltigen Welle und einen unendlich guten Orgasmus. Wie lange ich da auf dem Waldboden kauere kann ich nicht sagen. Aber der Orgasmus meiner Lichtungs-Gefährten reißt mich zurück in die Wirklichkeit. Etwas neben der Spur drehe ich mich zu Martin um. Doch es ist kein Martin da. Egal wohin ich schaue, es ist und bleibt nur Wald. Was soll das Alles? Er ist nicht mal gekommen. Jeder Kerl will abspritzen. Ich sehe von hinten scheiße aus und er kann nicht mehr. Tausende Fragen schießen mir durch den Kopf und es gibt keine Antwort darauf. Das Pärchen auf der Lichtung ist weg und ich hocke in meinem Loch. Was für ein Tag und was für eine surreale Situation. ...