1. Ein wenig Sonnenschein


    Datum: 10.10.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... hatte deutliche Zeichen der Erregung gezeigt. Und die sollte er einfach ignorieren?! Der Gentleman in ihm gewann und er ging widerwillig zu seinem Sessel zurück. Denise lächelte ihn dankbar an. Mit einem, wie es ihm erschien, lauten Dröhnen schloss sich die Tür hinter ihr und ein der Verzweiflung naher Hermann blieb allein zurück.
    
    Er musste dringend etwas gegen den Schmerz in seiner Hose tun. So schnell er konnte hastete er die Treppe hinauf, warf die Tür hinter sich zu und rieb seinen harten Schwanz mit aller Kraft. Nicht einmal eine Minute später spritzte er die überwältigend große Ladung seines Saftes mit einem leisen Schrei gegen den Toilettendeckel.
    
    Einen Augenblick nahm er sich, um wieder zu Atem zu kommen, dann wischte er die verräterischen Spuren kurz auf, wusch sich die Hände und ging wieder ins Wohnzimmer.
    
    Er fand Denise vollständig bekleidet auf der Couch sitzend. Sie lehnte sich an seine Schulter und sagte leise:
    
    „Ich kann dir nicht mehr geben."
    
    „Aber..." begann er und wollte sie nach ihrer Erregung und dem unerklärlichen Grund ihrer Ablehnung fragen, als sie ihm ohne ein Wort ihren Finger quer über seine Lippen legte.
    
    „Vielleicht erkläre ich es dir, irgendwann" sagte sie und bat ihn dann, ihr ein Taxi zu rufen.
    
    Zehn Minuten später war Hermann mit seinen Gedanken allein. Trotzdem lächelte er in Gedanken an die vergangenen Stunden. Sein Handy summte.
    
    „Danke für dein Verständnis. Du bist einfach unglaublich."
    
    Die Nachricht war von ...
    ... Denise.
    
    Ungefähr 5 Kilometer von ihm entfernt folgten schlanke Frauenhände dem Bedürfnis über den glatten Stoff von weißen Strümpfen bis hinauf zu zarter Haut zu streicheln. Das innere Bild, dass sie dazu zwang, war ein sehr großer, grauhaariger Mann, der sich eben über ihren nackten Körper gebeugt und sie mit spielerischer Leichtigkeit vom Boden hochgehoben hatte. Ganz sanft hatte sie versucht ihn von sich zu schieben, aber seine faltigen, jedoch starken Hände auf ihrem Hintern drückten ihren tropfnassen Liebesspalt zärtlich, aber bestimmt gegen eine spürbare Beule an seinem Unterleib. Sie fühlte, dass seine Schritte leicht unsicher waren, als er mit ihr die wenigen Schritte zur Couch zurücklegte...
    
    „Nein!" rief sie sich zur Ordnung und sie musste es tatsächlich laut gesagt haben, denn ihr Fahrer schaute in den Rückspiegel und fragte: „Bitte? Alles in Ordnung?"
    
    „Ja, ja" stammelte sie und schloss wieder die Augen.
    
    Was war nur los mit ihr? fragte sich Denise. Sie hatte vor nicht einmal zwei Stunden so gefährlich mit dem Feuer gespielt, dass es alles, was ihr lieb und teuer war, hätte verschlingen können. Ihre Partnerschaft, ihre Tochter, ihr gesamtes Leben. Und wofür? Für ein Abenteuer? Um ihm eine Freude zu machen? Ganz sicher nicht. Die Kraft, die sie steuerte, war stärker als jede Lust. Sie konnte sie aber nicht benennen. Oder wollte sie nicht?
    
    Das Taxi hielt vor ihrem Apartmenthaus und Denise schritt mit schnellen Schritten durch die Eingangstür und trat in den ...
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