1. Kumiho Na-Ri 02


    Datum: 11.10.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,

    ... Lustfaden entfloss. Rasch entzog sie ihren Finger.
    
    „Geschickt! Kannst du das auch woanders?", fragte sie.
    
    Langsam nahm Yun ihre Arme herunter und ließ sich auf ihre Knie nieder. Mit geschickten Fingern öffnete sie unten Teikos Kleid, beugte sich vor und begann die Japanerin auf die Scham zu küssen.
    
    Der Lustsaft der Miko schmeckte köstlich, und er war beinahe genauso gut wie Blut. Yun war neugierig, wie viel sie wohl ernten könnte.
    
    Mit ihrer gekonnt eingesetzten Zunge spielte sie an der Lustperle der Miko, und wurde mit Nektar belohnt. Die Energie daraus durchfuhr Yun wie sexuelle Ekstase.
    
    Diese Frau schien eine ergiebige Quelle zu sein.
    
    Teikos Knie gaben nach und sie sank in unkontrollierter Lust zu Boden, während Yun sie in immer neuen Wellen zu neuen Höhepunkten führte.
    
    ‚Bei den Göttern, wo hatte dieses Mädchen das gelernt?', waren die letzten Gedanken Teikos, bevor sie das Denken aufgab, und nur noch Gefühl war.
    
    * * *
    
    Der Knall war ohrenbetäubend und hallte als Echo von den Bergen zurück. Obwohl sie darauf vorbereitet waren, erschreckten sie doch. Am heftigsten erschreckte sich Ji Ju-Won, welcher die Arkebuse abgefeuert hatte.
    
    Der Rückstoß der Waffe hatte ihn völlig überrascht und ihm das Handgelenk geprellt. Fluchend warf er die Waffe auf den Boden.
    
    „Ich habe euch doch gesagt: Ihr müsst das Griffstück ganz fest halten. Sonst trefft ihr nicht und Gelenke werden verletzt!", belehrte ihn jetzt der Japaner.
    
    Aus dem Himmel antwortete ein ...
    ... Donnergrollen. Bewusst hatten sie ein sich näherndes Berggewitter ausgenutzt, um den ersten Schuss zu üben.
    
    Yoshimoto hatte den beiden Koreanern gezeigt, wie die Arkebuse zu bedienen war. Die Handgriffe waren kompliziert. Viel umständlicher als mit Pfeil und Bogen zu schießen. Doch beide Soldaten hatten selbst erlebt, wie verheerend diese Feuerwaffen der Japaner waren.
    
    Zunächst waren sie weiter gezogen, Yoshimoto noch immer gefesselt.
    
    Bei nächster Gelegenheit jedoch tauschten sie ihr erbeutetes Pferd gegen einen einachsigen Handkarren und etwas Kleidung ein.
    
    Yoshimoto konnte sich die Kleidung eines niederen Arbeiters anziehen, welcher nun den Karren mit der Leiche zu ziehen hatte. Tatsächlich war der ursprüngliche, üble Geruch geringer geworden. Allerdings begann sich nun ein leichter Verwesungsgeruch auszubreiten, was nicht unbedingt besser war.
    
    Andererseits würde unter einer Leiche niemand nach Waffen suchen. Zumindest nicht, wenn die Begleiter glaubhafte Papiere hatten.
    
    Dafür hatte Yoshimoto gesorgt.
    
    Tagsüber durfte er nun ungefesselt laufen, nur nachts band man ihn noch fest.
    
    Ju-Won rieb sich die schmerzende Schulter.
    
    „Hast du jemals selbst so eine Waffe abgefeuert?", wollte er wissen.
    
    „Nein, aber häufig genug beim Training zugesehen. Es dauert, bis man sie beherrscht. Nicht anders als beim Bogenschießen. Aber dann kann man auch damit einen Vogel vom Himmel schießen."
    
    Ju-Won hob die Waffe wieder auf. Zweifellos war sie faszinierend. Aber nun ...
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