1. Die Mitte des Universums Ch. 114


    Datum: 19.12.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... Dusche, wo ich noch einmal versuchte -- während ich ihre Brüste wusch -- mich zu entschuldigen, aber auch zum Grund ihres leicht verwirrenden Verhaltens zu tauchen:
    
    „Wie gesagt, Mavel, tut mir leid, wenn das gerade z-zu ... zu viel war. Vielleicht sollten wir vor dem nächsten Mal darüber reden, wie weit Du zu gehen bereit bist ... aber während wir mit vollem Schwung dabei sind, gibt es wohl wirklich kein Zurück ... Du hattest ja gerade so herrlich auf uns gepisst, und da ... da ..." laberte ich wortreich, aber sie legte mir nur ihren vertikalen Zeigefinger über meine Lippen.
    
    Und dann noch meine Hand zwischen ihre Beine: „Schschsch, Herr ... Ben, Ben ... so mal richtig auch irgendwie gegen meinen Willen gefickt, quasi zu meinem Glück gezwungen zu werden, war das Geilste, das mir je passiert ist," sagte sie mir leise, aber mit einer Wucht und Entschiedenheit, die keinen Raum für Zweifel ließen.
    
    „Du wolltest nicht ... aber irgendwie doch?" hakte ich nach, bevor wir die Dusche abstellten und uns das Handtuch teilten.
    
    „Yep. Ich hatte es noch nie zweimal direkt nacheinander gemacht ... aber das war's gar nicht: ich hätte nie gedacht, dass mich das Einfach-so-Genommen-Werden so antörnen würde ... mein Orgasmus war heftiger als jemals zuvor, wie ein Rausch," fügte sie leise noch an.
    
    Na, gut, aber wie konnte ich denn sichergehen, dass Mavel mit dem 'Genommen werden', wie sie es gerade genannt hatte, wirklich einverstanden und glücklich war? Irgendwie war Zwang beim ...
    ... Sex überhaupt nicht mein Ding, aber Erfahrung war hier auch kein guter Ratgeber; ich hatte erst zweimal eine ähnliche Situation erlebt: Einmal, als meine Freundin Lilly, damals auf ‚meiner' kleinen Südseeinsel, erst in die eine Bar wollte, dann zu mir nach Hause, dann Tanzengehen, und wieder zu mir nach Hause. Als wir endlich in meinem Apartment angekommen waren, und sie nun, gegen Mitternacht, vorschlug, erneut kurz ihrer Kusine zu fahren, kommandierte ich sie einfach den Gang nach hinten, wo sie wusste, dass das Schlafzimmer war. Ich werde nie vergessen, wie sie wortlos, aber leicht patzig aufgestanden war, und dann doch letztlich auf meinem Bett saß und gerade ihren BH abmachte, als ich, nachdem ich noch kurz Pissen gewesen war, ins Schlafzimmer trat. Natürlich fickten wir die ganze Nacht, und nach dem Frühstück gleich noch zweimal, wobei Lilly wirklich dabei die treibende Kraft gewesen war. Die ganze Nacht über. Das andere Mal war mit Nguyet, auf dem Weg zurück von Trinhs Hochzeit, gewesen.
    
    Mavel hatte sich in der Zwischenzeit fertig abgetrocknet und weiter nachgedacht: „Wenn ich mich mit Ihnen, mit Dir, hier im alten Hotel auf diese Orgien einlasse, weiß ich ja, was letztlich passiert und dass wir nicht mittendrin aufhören können."
    
    „Na ja, genau genommen könnten wir das schon ... natürlich, aber das musst Du dann auch wirklich direkt so sagen ... oder, besser: schreien," schnaufte ich nach wie vor leicht verwirrt, aber auch irgendwie erleichtert.
    
    Da die Tür offen ...