1. Die Mitte des Universums Ch. 114


    Datum: 19.12.2023, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... und Stäbchen und sich dann noch Gläser griff. Als wir so weit waren, ließ ich Nguyet und Hoang vorgehen, wohl, weil Nguyets bestrumpften schlanken Beine eine kleine Augenweide waren.
    
    Ja, Nguyet trug heute helle, relativ dicke Strümpfe, die wohl eher Strumpfhosen waren. Nun, es war bereits Mitte November; grau, und vielleicht ‚nur' 26 Grad warm. Gerade Frauen in den Tropen froren oft recht schnell: Schon, als ich noch in der Südsee lebte, hatte es mich erheitert, wie alle während oder nach heftigem Regen bei 27 Grad Celsius ihre Pullover rausgeholt hatten. Oder Nguyet trug Strumpfhosen, weil sie sie irgendwie für ihr Vorspiel brauchte. Das war auch eine Möglichkeit.
    
    Oben, im einzig verblieben halb-möblierten Zimmer, wo sich unsere Orgien für gewöhnlich abspielten, hatte sich seit letzter Woche natürlich nichts verändert: Es gab immer noch das Doppel- und ein Einzelbett, während an der Wand ein paar extra Matratzen lehnten. Die beiden länglichen Tische, die wir irgendwann an den Schmalseiten zusammengestellt hatten, damit sich für das Familienmittagessen eine Art Tafel ergab, zog Nguyet aber heute auseinander und stellte vier Stühle zwischen die Längsseiten; wohl, damit wir uns heute alle bei irgendwelchen Verdorbenheiten besser zusehen konnten. Beim letzten Mal hatte der Tisch die aufregenden Spiele, die Nguyet mit Hoang und Mavel mit mir initiiert hatte, teilweise verdeckt gehabt. So forsch, wie Nguyet sich ans Werk machte, hatte sie wohl über die ganze Szene ...
    ... nachgedacht und einen Plan gefasst.
    
    Mavel kam rechts neben mir zum Sitzen, mit ihrem rechten Ellenbogen auf dem anderen Tisch, während hier, an derselben Seite ‚meines' Tisches, mir Nguyet und drüben dementsprechend Hoang und Mavel sich gegenübersaßen. Nguyet teilte das Essen auf die beiden Tische auf, was vielleicht gar nicht notwendig war, so nahe, wie wir beieinandersaßen; unsere Knie berührten sich fast. Aber nun aßen wir erst einmal. Nguyet hatte die vorgekochten Süßkartoffeln leicht frittiert, was natürlich gut zum Fisch passte, aber letztlich war das Mittagessen eher verschiedene Snacks als ein Mahl. Aber alles war lecker, gerade auch wegen der Soßen. Nguyet saß mit ihrer Bluse und ihrem Rock relativ züchtig da, aber Mavel hatte unter ihrem Rock ihre Beine schon 90 Grad geöffnet. Nun zog sie sich auch noch die Sandalen aus, was Nguyet irgendwie auf den Gedanken brachte, mich zu bitten, noch einmal die Geschichte zu erklären, was ich mit der Augenbinde, die noch drüben auf dem Stuhl lag, eigentlich vorhatte.
    
    „Na ja," sagte ich, nachdem ich hintergekaut hatte: „Du weißt doch, dass ich kein Freund dieser 'So, nun sind wir alle hier und ficken mal miteinander'-Anfänge bin ... und so mache ich mir eben Gedanken, wie wir einen charmanten Orgienbeginn finden könnten ..."
    
    Anscheinend mussten alle darüber ein wenig nachdenken, da keiner etwas sagte, sondern alle sich erstmal weitere Stückchen Fisch und Kartoffeln nahmen, während Nguyet nun für Hoang übersetzte.
    
    „Und so kam ...
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