1. Berufserfahrung zahlt sich aus 07


    Datum: 04.01.2024, Kategorien: Romane und Kurzromane,

    ... schönste Mädchen, das ich je gesehen habe und ziehst dich so an? Drück deinen Rücken durch und sieh mich an! Jetzt zieh diesen Scheiß aus. Alles. Wirf alles in die Mülltonne. Sofort!"
    
    Sie befolgte meinen Befehl, zog sich schnell nackt aus, klaubte alles zusammen und rannte weg. Amüsiert sah ich ihrem hüpfenden, kleinen Knackarsch hinterher und nippte an meinem Cappuccino.
    
    „Was machte sie nur so lange?", überlegte ich nach einer Weile.
    
    Dann hörte ich die Kaffeemaschine. Einen Moment später kam sie zurück. Diesmal in hochhackigen Schuhen und mit einer winzigen Schürze bekleidet, wie Monique sie üblicherweise trägt. Ihre war nur schwarz, was auf ihrer Prozellanhaut natürlich aufregender aussah, als das übliche Weiß. Auf einem Tablett trug sie zwei weitere Tassen. Sie stellte das Tablett auf den Tisch und kam zu mir, um mir überraschenderweise einen Kuss auf den Mund zu drücken. Dann rückte sie sich einen Stuhl zurecht, um sich neben mich zu setzen. Erfreut nahm ich zur Kenntnis, dass sie anscheinend sehr schnell lernt. Ich reichte ihr ihren Kaffee und seufzte wohlig aus.
    
    „Danke, Beautiful."
    
    Wir verfielen in eine zunehmend entspannte Plauderei. In Wirklichkeit hieß sie übrigens Líu Juan. Wie alle Chinesen im Ausland, wählte sie aber einen neuen, westlich klingenden Vornamen. Aus den Anfangsbuchstaben ‚Ju' ihres chinesischen Vornamens und ‚Li' ihres Nachnamens bildete sie ganz clever ‚Julia'. Hier würde man sie also als Julia Líu kennen.
    
    Sie war ein gebildetes, ...
    ... hochintelligentes Mädchen, dem übrigens sonnenklar war, dass ihr Engagement ihr mehr abverlangen würde, als reine Hausarbeit. Dafür war der Job viel zu gut bezahlt, betonte sie. Ihr ging es vor allem darum, der spießigen Enge ihres Elternhauses zu entfliehen. Wie viele andere Paare in China auch, hatten sich ihre Eltern einen männlichen Nachkommen gewünscht und konnten ihre Enttäuschung nie vor ihr verbergen. Sobald sie einen Fuß aus der heimischen Tür setzte, wurde sie zeitlebens von Jungs umschwärmt. Ihre Eltern beschützten ihre Jungfräulichkeit aber vehement, da sie ihre Tochter gerne mit einen aufstrebenden Parteibonzen verheiratet hätten. Gerade noch rechtzeitig konnte sie sich mit Hilfe der hiesigen ‚Arbeitsvermittler' absetzen.
    
    „Du bist ein attraktiver, wohlhabender Changbizi, warum bist du noch nicht verheiratet?", fragte Julia mich, die übliche Beschreibung von Europäern als ‚Langnase' verwendend.
    
    „Mangels Gelegenheit. Ich mag Frauen, ich mag vor allem Sex. Die große Liebe, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen möchte, war einfach noch nicht dabei.", entgegnete ich.
    
    Bei Wort ‚Sex' errötete Julia wieder leicht. Die aufkommende Mittagshitze bot mir eine gute Gelegenheit, die unangenehme Situation aufzulockern.
    
    „Ist das eine Hitze! Lass uns ein bisschen im Pool abkühlen."
    
    Ungeniert begann ich mich vor Julia auszuziehen. Interessiert sah sie mir zu, wie ich zuletzt meine Boxershorts abstreifte. Mein Penis hing leicht erigiert an mir herunter, wobei ...
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