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Das Resort 01 - Die Anreise
Datum: 25.02.2024, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... vielleicht etwa gleich verdutzt drein. «Wie das?» -- «Also, das ist doch ganz einfach. Am ersten Tag geht es offensichtlich darum, für Miriam einen Mann zu finden. Ob Du das bist oder jemand anders, das müsst Ihr beide alleine ausmachen. Ich bin für alles zu haben, nur bringe sie bitte aus dem momentanen Loch heraus. Damit sie jedoch nicht einfach vom Regen in die Traufe kommt, muss ganz rasch ein zweiter Mann her und dann bitte noch mindestens zwei weitere, damit sich da sicher nichts festfährt. Miriam muss klar werden, dass das Gegenteil von 'Mono' eben 'Poly' heisst, also auf Deutsch 'viel' -- je mehr umso besser. In Frage kommen alle unsere Freunde im inneren Club, aber ich habe keine Ahnung, wer sich da gerade herumtreibt. So zehn Männer dürften schon da sein, aber vielleicht auch vierzig. Ich bin dafür, dass Miriam so viele wie möglich ausprobiert und sich erst möglichst spät eine eigene Meinung bildet, wenn sie wirklich die Übersicht hat. Ah, das hätte ich fast vergessen. Der innere Club beschäftigt eine kleine aber feine Anzahl an festen Mitarbeitern, die alle mitspielen dürfen, wenn ein Gast das wünscht. Ich erinnere mich da lebhaft an einen bestimmen Masseur, aber das wäre eine andere Geschichte...» Ich erinnerte mich durchaus an den Masseur. Paula hat Dinge mit ihm angestellt, die offensichtlich seine Kondition so sehr strapazierten, dass sich die Chefin der Massage-Abteilung bei mir beschwerte, der Typ sei fast ein Totalausfall -- nein, sie hatte es anders ...
... formuliert: Sie hat mir den stärksten Hengst im Stall zuschanden geritten! Ich musste mir ein Grinsen verkneifen, denn das hätte Miriam falsch verstehen können. Paula erklärte weiter: «Das wird für Miriam eine Menge Arbeit. Daher das Mantra: 'Wie viele schaffe ich heute?'». Miriam: «Das tönt ja wie 'mit wie vielen ficke ich heute'.» Da konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und prustete los: «Genau das heisst es auch. Nur drückt Paula das sehr viel eleganter aus. Ich weiss, welchen Masseur sie da angesprochen hat. Er hatte einen Penis wie andere Leute Blutwürste.» «Lasst uns jetzt Nägel mit Köpfen machen! Miriam, willst Du mit Paul in den Süden fahren oder nicht?» Wir hatten uns unterdessen alle wieder hingesetzt. Jetzt stand Miriam auf, kam zu mir und zog mich an den Händen in die Höhe. Dann gab sie mir einen schüchternen Kuss auf den Mund und sagte «Ja, ich will!» Echt süss! Fast wie bei einem Heiratsantrag. Ich mochte Miriam von Moment zu Moment lieber. Körperlich beliess ich es bewusst bei dem schüchternen Kuss, obschon ich mittlerweile Lust auf mehr verspürte. Ich wollte sie auf keinen Fall überwältigen, bedrängen oder auch nur zu etwas verleiten, was sie einen Moment später hätte bereuen können. Sie sollte ihre Selbstbestimmtheit wiedererlangen, die sie sich durch einen Haderlump hatte kaputt machen lassen. Falls sie irgendwann mehr wollte, stand ich zur Verfügung, aber sie musste es sich selbst holen. Allenfalls auf dem Silbertablett anbieten, ok. ...