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Das rote Band und der Wunsch
Datum: 21.04.2024, Kategorien: Nicht festgelegt,
... etwas dauern." „Okay, mach nicht so lang. Rainer tobt!" „Fuck!", sagte sie, als sie auflegte. Sie schaute zu Leonie. Diese hatte ein Bein auf den Tisch gelegt und ihren pinkfarbenen Slip beiseitegeschoben. Sie zeigte den Rockern ihre Nacktschnecke. „Fuck! Fuck! Fuck!", Michelle bekam einen trockenen Mund und weiche Knie. Sie sah, wie der Typ hinter der Bar zwei Cocktails auf den Tresen stellt. So einen brauchte sie jetzt. Plötzlich kippte dieser Charlie ein weißes Pulver in eines der Gläser und verrührte es mit dem Strohhalm. Dann nahm er die Cocktails und gab Leonie den mit dem Pulver. Shelly ging zu ihr. „Trink das nicht. Ich glaube, der Typ hat dir eben was ins Glas getan." Leonie sah sie pissig an. „Nini will jetzt Spaß. Nini ist eine Slut!" Nach Zustimmung suchend, schaute sie in die Runde. „Klar, das ist unsere kleine Schlampe. Die tanzt jetzt mit uns", meinte einer der Männer. „Und du tanzt mit mir!" Charlie drückte Michelle das andere Cocktailglas in die Hand und ging ihr auch schon unter den Rock. Shelly drehte sich heraus. Dabei fiel ihr das Glas aus der Hand. Sie schubste den Kerl weg. „Nini, lass uns gehen!" „Warum? Das fängt doch gerade erst an lustig zu werden." „Mein Bruder hat mich angerufen. Er will mich abholen, Papa tobt." „Nini will jetzt nicht." Sie kippte den Cocktail hinunter. „Nini will erst noch auf den Rammbock. Was auch immer das ist." Sie kicherte. Der dicke Kerl hob Leonie hoch und stützte sie mit seinen Händen ...
... unter ihrem Hintern. „Genau, wir sind mit ‚Nini' noch nicht fertig. Die muss erst noch auf den Bock." Michelle griff Leonies Handgelenk. „Los komm jetzt mit! Sonst gehe ich alleine." „Dann hau doch ab! Nini ist jetzt eine Slut. Shelly wollte doch eh keine sein. Dazu ist Shelly viel zu brav", lallte Leonie. Sie drehte das Handgelenk aus Shellys Griff und fing an, den Kerl zu küssen. „Leonie!!!" Charlie stieß Michelle gegen den Tisch. „Verpiss dich, du Möchtegern-Schlampe. Sei froh, dass du die Cocktails nicht doch bezahlen musst, so spießig wie du bist." Shelly hob ihre Handtasche auf und schaute zu Leonie. Diese knutschte weiter mit dem Rocker und nahm von ihr keine Notiz. „Ich gehe jetzt, wirklich!", rief sie ihr zu. Leonie drehte sich im Arm des Mannes zur lauten Rock-Musik und Shelly damit den Rücken zu. Leonie hörte nicht auf sie. Was sollte sie machen? Mit einem mulmigen Gefühl im Magen ging Michelle hinaus. Soll ihre Freundin doch zusehen, wie sie damit klarkommt. Das hatte sie sich selber eingebrockt. Sie hatte eigene Probleme. Sie musste so schnell wie möglich zu Leonies Haus laufen, damit ihr Bruder sie abholen konnte. Über ihr Schlampen-Outfit machte sie sich in dem Moment keine Gedanken. Dafür würde ihr schon eine passende Ausrede einfallen. Michelle lief los. * * * Leonie blinzelte, als sie erwachte. Zumindest dachte sie das, denn es war mit offenen und geschlossenen Augen gleich dunkel -- und unheimlich still. Zuerst dachte sie, ...