1. Das rote Band und der Wunsch


    Datum: 21.04.2024, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... sie per Chat, was das Lustprinzip bedeute.
    
    Prompt kam die Antwort ihrer Großmutter.
    
    Omi:Das meint das Streben nach Befriedigung der Bedürfnisse.
    
    Leonie überlegte, dann fragte sie:
    
    Nini:Was wäre dann ein ‚beschwerlicher Weg', um diese Bedürfnisse zu befriedigen?
    
    Sie wartete ein paar Minuten, dann traf die unverblümte Antwort ein.
    
    Omi:Du weißt ja, wo ich gerade bin. Um mich herum gibt es zahlreiche Beispiele dafür. Viele kleine Schlampen bekommen ihre Lust befriedigt. Zum Teil durch Schmerz, zum Teil durch Sex. BDSM bietet viele Möglichkeiten. Meiner Erfahrung nach wird die Lust durch Gruppensex am intensivsten befriedigt, wenn so eine kleine Schlampe von einer Horde potenter Kerle gleichzeitig in alle Löcher gefickt wird. Bitte schreibe das aber nicht in deinen Hausaufgaben, sonst muss ich deiner Lehrerin wieder einen Vortrag halten. Die ist mir zu prüde.
    
    Leonie schmunzelte. Ihre Omi hatte ja so recht -- wie immer. Sowohl mit dem Sex als auch was ihre Lehrerin betraf. Allmählich dämmerte ihr, was zu tun sei. Das war bereits das zweite Mal, dass der Begriff Schlampe im Zusammenhang mit ihren Bedürfnissen stand.
    
    Die Lösung war einfach. Sie musste eine Schlampe werden oder zumindest so benutzt werden, dann würde sie die Liebe ihrer Eltern wieder spüren, genau wie in ihrem Traum.
    
    * * *
    
    Nachdem Leonie bereits die ersten beiden Schulstunden verpasst hatte, schaffte sie es zumindest zur ersten großen Pause. Auf dem Schulhof suchte sie sofort nach ...
    ... ihrer Freundin, um von der merkwürdigen Begegnung zu berichten.
    
    „Heya Shelly", begrüßte Leonie sie und gab ihr den üblichen Kuss auf den Mund. Ringsum gafften die anderen wie immer und tuschelten hinter vorgehaltener Hand.
    
    „Heya, Nini", grüßte ihre Freundin zurück. Die glotzenden Mitschüler waren zwar nichts Neues, aber unangenehm war es ihr trotzdem. „Komm, lass uns verschwinden! Ich muss eh mal dringend aufs Klo." Sie hakte sich bei Leonie ein und zog sie Richtung Toiletten.
    
    Im Vorbeigehen hörten sie das Lästern einer Gruppe Jungs. „Lesbenalarm!", sagte der eine, „Vorsicht, Kampflesben im Anmarsch!", ein anderer. Auch die Mädchen machten mit: „Die kleben ja regelrecht aneinander", meinte die eine. „Das muss der Fotzenschleim sein!", ergänze eine andere und lachte laut.
    
    Leonie biss die Zähne aufeinander. Letztes Mal, als sie sich gewehrt hatte, musste ihre Großmutter beim Direktor vorsprechen und erklären, warum sie ihrer Klassenkameradin das Handy entwendete, auf eine Ecke der Tischtennisplatte aus Stein schlug und im hohen Bogen über den Schulhof direkt in die Mülltonne versenkt hatte. Ihre eigene Erklärung, dass sie einen Dreipunkte-Wurf für den Sportunterricht üben wollte, fand dieser nicht lustig. Die Wahrheit wollte sie aber auch nicht erzählen, die dass ihre Mitschülerin mehrere Schnappschüsse von Leonie beim Masturbieren unter der Toilettentür aufgenommen hatte und diese Bilder im Klassenchat teilte.
    
    Ihre Oma regelte die Angelegenheit auf ihre Weise. Sie ...
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