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Das Refugium Teil 2 - Kapitel 14
Datum: 26.07.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... Mal hat es doch sehr lange halbwegs zufriedenstellend funktioniert. Denk doch größer. Wie viele Jahre haben Deutschland, Frankreich und England sich wechselseitig die Köpfe eingeschlagen, und dann haben sie zusammen diese Station betrieben, und sie über viele Jahre erfolgreich und vor allem geheim zum gemeinsamen Wohl genützt. Irgendwann werden sich, da bin ich überzeugt, die guten Kräfte in den Menschen endgültig durchsetzen, und dann können wir endlich die wirklichen Probleme der Menschheit angehen. Irgendwann muss es klappen, und warum sollte es nicht diesmal sein? Es braucht vielleicht nur einen kleinen Schubs, um Du könntest diejenige sein, die ihn gibt." Marianne versank eine Weile ins Grübeln, dann hob sie entschlossen den Kopf. "Ich mache es," verkündete sie zu Sandys Erleichterung, "aber nur unter einer Bedingung. Hans kommt mit, und Walter und Eva auch, wenn sie das wollen. Wir geben diesen Platz hier auf, und ziehen alle ins Refugium." Sandy war nicht erfreut. Das war so mit Manfred nicht ausgemacht, und sie wusste nicht, wie er auf Marianne reagieren würde, wenn sie in seiner Nähe war. Hans verkomplizierte die Situation. Aber sie kannte Marianne gut genug, um zu wissen, dass sie sich entschlossen hatte. Gleichzeitig fiel ihr auf, dass Walter, Eva und Hans seit Stunden draußen waren. "Was die wohl so lange da draußen treiben? Ich glaube, ich suche sie." "Bleib mal lieber da," lächelte Marianne, "zwei große Jungs und eine leidenschaftliche junge Frau ...
... unterwegs in einer lauen Sommernacht, was soll da schon groß passieren. Wir wollen uns schlafen legen, morgen wird ein anstrengender Tag, ein großer Umzug steht an, und wir müssen noch packen." Da es genügend freie Betten gab, fand jede eine kuschelige Schlafstelle, und bald füllten die regelmäßigen Atemzüge der drei Frauen das kleine Gebäude. Früh am nächsten Morgen wachten sie auf, da der Türstein zur Seite geschoben wurde. Nacheinander huschten Eva, Walter und Hans herein, erstere erkennbar tief befriedigt, Walter fröhlich wie immer, und Hans schuldbewusst wie ein kleines Kind, das mit den Fingern in der Keksdose erwischt worden war. Marianne machte aber zu seiner Überraschung überhaupt keines Aufhebens davon, wo er die Nacht verbracht hatte, sondern begrüßte ihn mit einem neckischen Lächeln und einem schnellen Kuss auf die Lippen. Im entscheidenden Augenblick einfach nicht zu fragen, was man ohnehin nicht wissen will, ist eine Kunst die nur wenige beherrschen, dachte Hans, und war sich einmal mehr sicher, dass Marianne die Richtige für ihn war. Die Bündel mit den wenigen Habseligkeiten der kleinen Gruppe waren schnell gepackt, die Waffen bereitgelegt, und alle warteten auf das Geräusch von Manfreds Helikopter, der sie abholen kam. Lisa wurde auf eine behelfsmäßige Trage geschnallt, und Hans brachte fachmännisch Seilschlaufen an den Enden an, mit denen man die Trage mit dem Bergegeschirr verbinden konnte. Eva, die nahe am Ausgang saß, hob als erstes den Kopf ...