1. Gut Jaspis (Teil 02)


    Datum: 12.09.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Unterwäsche habe ich noch nie getragen. Ich will auf keinen Fall zu übertrieben, zu gewollt sexy rüberkommen. Das passt nicht zu mir und würde eher albern wirken."
    
    Noch ehe ich meine Ausführung beendet hatte, fragte ich mich, was denn eigentlich in mich gefahren war, einer wildfremden Person solche persönlichen Selbstzweifelmonologe zum Besten zu geben. Und das noch bezogen auf ein extrem intimes Thema. Sie lächelte mich warm an, musterte mich einen Moment ungeniert von oben bis unten und entgegnete: „Du hast dich doch sicher ausgiebig im Spiegel betrachtet, oder? Ist dir dabei nicht automatisch ein Schauer der Erregung über den Rücken gelaufen? Wenn ja, kann ich dir nur sagen: absolut zurecht!
    
    Schau dir deinen Körper doch an. Da kannst du mehr als stolz drauf sein. Und genau diesen Stolz repräsentieren und unterstreichen die von dir ausgewählten Dessous. Für Selbstzweifel ist kein Platz in diesen nur minimalistisch mit Stoff bedeckten BH-Körbchen. Das hast vor allem du nicht nötig. Und glaub mir, ich weiß, wovon ich rede, da ich mich hauptsächlich für Frauen interessiere und deshalb eine ausgesprochen realistische Sicht auf das habe, was hier so ungerechtfertigt, verunsichert vor mir steht.
    
    Du bist wirklich wunderschön und wirst ohne Zweifel einfach nur heiß in dieser Wäsche aussehen. Also leg die überflüssige Unsicherheit ab und trag genau das nach außen, was dieses Outfit einem entgegenschreit. Nämlich: ‚Hey, wenn du das hier zu Gesicht bekommst, bist du der ...
    ... größte Glückspilz der Erde!' " Vollkommen verdattert über ihre ehrlichen, schmeichelhaften und erneut ziemlich direkten Worte, lief ich leicht rot an und brachte nur ein beschämtes Grinsen zustande, während ich ihr das Geld über den Tresen schob.
    
    Als ich mich herzlich bei ihr bedankte, die Tüte griff und mich zum Gehen abwenden wollte, hielt sie mich abrupt an der Hand fest, woraufhin ich sie irritiert und erwartungsvoll anstarrte. Dann ließ sie meine Hand wieder los, lehnte sich zu mir herüber und flüsterte erneut: „Hey, du hast dir doch Sorgen darum gemacht, ob deine Brüste in der Wäsche gut zur Geltung kommen werden. Die Angst kann ich dir nehmen. Ich habe sogar deutlich kleinere Titten als du und muss mich in dem Fummel denke ich auch alles andere als verstecken!" Noch ehe ich meine Gedanken sortieren und versuchen konnte, ihre Aussage einzuordnen, passierte etwas, womit ich im Lebtag nicht gerechnet hätte:
    
    Sie ging ein paar Schritte zurück, lehnte sich gegen die hinter ihr befindliche Wand und blickte sich einmal nach links und rechts um, scheinbar um sicherzustellen, dass wir ungestört waren und sich keine anderen Kunden in näherer Sichtweite befanden. Dann knöpfte sie blitzartig ihre dunkelblaue Bluse auf und präsentierte mir beinahe lasziv ihre strammen, apfelgroßen Brüste, mit den dicken, prall hervorstehenden Nippeln, die sich genau in das Kleidungsstück hüllten, welches ich mir vor wenigen Minuten ebenfalls ausgesucht hatte. Mir stand der Mund leicht offen und ich ...
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