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Simone
Datum: 20.09.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... wollte. „Aha, interessant", sagte ich mit gespielter Empörung und dachte, das Thema sei damit erledigt. Weit gefehlt. „Ich hoffe nicht, dass dich das jetzt schockiert oder abschreckt" sagte Simone, während ich gerade eine Pause dabei machte, sie oral zu befriedigen. „Aber meine Reaktion auf den Vertrauensbruch durch meinen Mann war, dass ich erst aus Wut und dann aus Lust ziemlich viel mitgenommen habe." Ich hob den Kopf aus ihrem Schoß: „Ziemlich viel?" Simone lachte: „Wenn du es genau wissen willst, ich habe Tinder leergevögelt. Naja, nicht ganz. In letzter Zeit bin ich etwas ruhiger geworden. Aber nur etwas, wie du siehst." „Ist es dir langweilig geworden?" „Vielleicht auch. Vor allem aber ist mein Zeitbudget begrenzt. Der Job verlangt viel von mir, und meine Tochter soll natürlich auch zu ihrem Recht kommen. Und dann wurde ich am Ende ja auch noch etwas zu leichtsinnig." „Leichtsinnig?" „Na ja, eins meiner Matches -- du weißt, was das ist, alter Mönch? -- fand allen Ernstes mit einem Bürohengst statt, auf der gegenüberliegenden Straßenseite unserer Kanzlei." Ich muss einen verblüfft-verwirrten Eindruck gemacht haben. „Also das mit dem Hengst ist jetzt nur so ein Spruch, obwohl . . .", schmunzelte sie. „Jedenfalls, nach dem Hin- und Hergewische und so war klar, was beide voneinander wollen und vor allem wo wir beide sind. Und das war in derselben Stadt und in derselben Straße. Aus dem Fenster eines Kollegen hätte ich in das Büro dieses Typen ...
... hineinsehen können. Also echt gegenüber!" Simone musste wieder lachen. „Na und dann", fragte ich. „Dann haben wir verabredet, dass ich nach Feierabend bei ihm vorbeikomme. Also in seine Firma. Wir hatten uns quasi oberspitz gechattet, der Weg in eine unserer Wohnungen oder auch nur ins nächste Hotel schien zu weit zu sein. Außerdem, bei mir waren noch ein paar Kollegen bei der Arbeit, aber er war schon alleine im Büro. Da bin ich dann rüber, und weil wir ja schon wussten, was wir eigentlich wollten, sind wir relativ wortlos übereinander hergefallen. Auf seinem Schreibtisch und auf dem Fußboden davor." Ich sagte nur: „Aha, wow!" „Jedenfalls war mir danach klar, das geht so nicht weiter, das kommt meinem normalen Leben einfach viel zu nah. Und ehrlich, ich wollte dem Mann jetzt auch nicht auf der Straße oder im Supermarkt oder so begegnen." „War's denn nicht gut mit ihm?" Ich ahnte, diese Frage ist vielleicht etwas indiskret, aber meine Güte, sie lag nackt vor mir, nachdem wir gerade gevögelt hatten und schon wieder Sex hatten, oder wenigstens eine Art davon. „Wenn du's so genau wissen willst, gerne. Ja, er war gut. Sexuell gesehen war das klasse. Der Typ agierte gekonnt, zärtlich, zielgerichtet und animalisch zugleich, dazu der sich irgendwie verboten anfühlende Rahmen als zusätzlicher Kick, also echt, ich kann nicht behaupten, der Mann hätte mich nicht komplett befriedigt." „Aber?" „Vielleicht tue ich ihm unrecht, aber von meinem Gefühl her gehört er zu den Typen, ...