1. Schicksal eines Handlungsreisenden


    Datum: 17.03.2025, Kategorien: BDSM

    ... nicht, was wir genau mir dir vorhaben, und du ahnst nicht, wie aufwändig es ist, dafür Genehmigungen zu kriegen, wenn sie überhaupt zu bekommen sind." Damit, das machte sie klar, war das Gespräch für sie beendet.
    
    Untersuchung
    
    Joachim blieb allein in seinem Käfig und hatte Zeit, sich umzusehen. Es mutete schon merkwürdig an. Es war praktisch der Standard einer Ferienwohnung hineingebaut. Nur eine Küche fehlte sowie (natürlich!) Geräte zur Kommunikation. Ihm war geraten worden, sich schlafen zu legen, weil die nächsten Tage recht anstrengend werden könnten. Er wusste immer noch nicht, was da auf ihn zukommen würde, aber da er nichts anderes zu tun hatte, befolgte er einfach mal den Rat. Trotz einer gewissen Unruhe war er bald eingeschlafen.
    
    Als er am nächsten Morgen nach einer ausgiebigen Dusche unschlüssig vor seinen Klamotten stand und überlegte, wie das nun werden solle, tönte eine Stimme aus der Decke: „Lass das, du bleibst nackt solange du hier bist." Er hätte damit rechnen können, aber er fühlte sich schon unbehaglich, dass er offensichtlich ständig überwacht wurde. Wenig später erschien sie - die Frau ohne Namen - warf ihm einen Beutel durch das Gitter und forderte ihn auf, seine Kleidung darin zu verstauen. Joachim genierte sich, ihr so ganz im Adamskostüm gegenüber zu treten. Das reizte sie zum Lachen, wobei sie wieder ihr krauses Näschen zeigte und Joachim ganz warm ums Herz wurde. Als er registrierte, was gerade mit ihm geschah, schalt er sich insgeheim ...
    ... einen Idioten: Da war er Opfer einer Entführung und statt sich über das Verbrechen zu empören, vor Angst zu schwitzen und zu hoffen, dass die Polizei bald dahinter käme, entzückte ihn eine der Täterinnen.
    
    Er hatte nicht lange Zeit, darüber nachzudenken, da kam schon der Befehl, rückwärts ans Gitter zu treten und die Hände auf den Rücken zu legen. Im Nu waren ihm die Hände mit einem Paar Ledermanschetten zusammengebunden. Sie öffnete die Käfigtür und trat ein. „Ach ja, wenn du mich irgendwie ansprechen willst, nenn' mich einfach Julia", erklärte sie, wobei sie ihm mir routinierten Griffen ein Hundehalsband mit Leine umband. „Nimm den Beutel mit deinen Klamotten", forderte sie ihn auf. Und als er zögerte, weil er nicht glaubte, das mit gefesselten Händen machen zu sollen, gab sie ihm mit der flachen Hand einen Klaps auf die entblößte Kehrseite. „Nun stell' dich nicht so an, du bist doch sportlich", erklärte sie.
    
    Er trat seitlich neben den Beutel, ging in die Hocke und nach einer kleinen Drehung konnte er tatsächlich den Beutel ergreifen und wieder hochkommen. Die Tüte baumelte hinter ihm, aber er konnte sie so mühelos tragen. „Siehst du, nette Kniebeuge", lachte sie ihn an und schob ihre Hand unter den Beutel, um ihn dort zu tätscheln, wo es eben den Klaps gegeben hatte. „Du solltest dir lieber gleich angewöhnen zu tun, was ich dir sage", erklärte sie mit Nachdruck. Als er wohl einen zweifelnden Blick aufsetzte, ergänzte sie: „Du wirst ohnehin alles tun, was ich dir sage. ...
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