1. Fortbildung


    Datum: 26.01.2026, Kategorien: Sex bei der Arbeit,

    ... würde es uns beiden zuzwinkern.
    
    Kaum hatten sich unsere Hände berührt, begann mein Handy zu vibrieren. Ich zuckte zusammen. Der Moment zerschnitt wie ein scharfes Messer die stille Spannung zwischen uns.
    
    Ich stand auf, griff nach dem Handy in meiner Tasche. "Schatz ruft an", stand auf dem Display. Mein Ehemann.
    
    Ich holte tief Luft, drückte auf "Annehmen" und trat zum Fenster.
    
    Das Glas war kühl an meiner Schulter, der Stoff meines durchsichtigen Nachthemds kaum mehr als ein Hauch. Lothar lag noch immer auf dem Bett, nackt, auf dem Laken, nichts war bedeckt - sein Blick ruhte auf mir, ruhig, aufmerksam. Kein Lächeln mehr, nur ein leises Staunen.
    
    "Hallo, Schatz", sagte ich leise, in einem Ton, der so normal wie möglich klingen sollte.
    
    "Hey, wie geht's dir? Bist du gut angekommen?", fragte mein Ehemann, freundlich wie immer. Vertraut. Geliebt. Unwissend.
    
    "Ja, alles gut", antwortete ich. "Das Hotel ist wirklich schön. Ich hab ein Zimmer mit Meerblick."
    
    "Klingt traumhaft. Und ... teilst du dir das Zimmer mit jemandem?"
    
    Ich zögerte nur einen Herzschlag lang. Dann sagte ich: "Ja, mit einer Kollegin. Es gab ein kleines Problem bei der Buchung, aber wir arrangieren uns."
    
    "Ah, verstehe."
    
    Eine kurze Pause. Dann: "Na, dann hoffe ich, Ihr habt es gemütlich."
    
    Ich sah Lothar an. Seine Augen trafen meine. Ruhig. Wach. Kein Urteil. Nur ... dieses Wissen. Dieses stille Einverständnis.
    
    "Ja", sagte ich. "Sehr gemütlich."
    
    "Ich vermiss dich", sagte mein ...
    ... Mann. "Wollte nur Deine Stimme hören, bevor ich schlafen geh."
    
    "Ich Deine auch", flüsterte ich. Und das war nicht ganz gelogen. Nur nicht ganz wahr.
    
    "Dann schlaf gut. Ich liebe Dich."
    
    "Ich Dich auch." Ich drückte auf "Auflegen" und ließ das Handy langsam auf den Fenstersims gleiten.
    
    Draußen tobte der Wind, und doch war es im Raum fast erschreckend still. Ich drehte mich um, das schwache Licht streichelte mein durchscheinendes Nachthemd, und Lothars Blick - ruhig, offen, bewundernd - fing mich ein wie ein leiser Strom.
    
    Er sagte nichts. Aber alles in seinem Gesicht sprach: von Achtung, von Begehren, von Vorsicht.
    
    Ich trat langsam vom Fenster ans Bett. Stand dort noch einen Moment - dann griff ich an die Schulterträger meines Nachthemds.
    
    "Gleiches Recht für alle", sagte ich leise - fast schelmisch - und zog das feine Stück Stoff langsam über meinen Kopf. Es glitt wie Nebel zu Boden.
    
    Lothar richtete sich nicht auf. Er bewegte sich kaum. Aber seine Augen veränderten sich - ein kaum wahrnehmbares Weiten, ein Luftholen, als hätte ihn etwas überrascht. Oder berührt.
    
    "Wow", sagte er schließlich. Kein Grinsen, kein Spruch - nur dieses ehrliche, raue Wort.
    
    Wir schlüpften unter die gemeinsame Decke. Ich drehte mich zu ihm. Unser Atem vermischte sich fast, aber unsere Körper berührten sich nicht - noch nicht. Aber die Nähe war da, greifbar, wie gespannte Luft kurz vor dem Gewitter.
    
    "Danke", flüsterte ich.
    
    "Wofür?", fragte er genauso leise.
    
    "Dass Sie ...
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