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Amina und der Jurist Ungewöhnliches Matching einer Partnersuche
Datum: 27.01.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... ich nach. Meine persönliche Neugier war geweckt. Wann hätte ich bei einer attraktiven Raucherin sonst die Gelegenheit gehabt, mich so offenherzig nach privaten Gewohnheiten zu erkundigen? Ich wollte jedes Detail wissen. Sie überlegte kurz, ein feiner Rauchring stieg von ihren Lippen auf. "Puh, ich glaube, so seit ich 16 bin, also seit neun Jahren. Und am Tag ... zwischen eineinhalb bis zwei Packungen, schätze ich. Manchmal mehr, wenn ich gestresst bin." "Das ist wirklich viel!", entfuhr es mir, nicht als Vorwurf, sondern als ehrliche Überraschung, fast schon Bewunderung. "Du rauchst gar nicht, oder?", sah sie mich fragend an; ihr Blick wanderte zu meinem Feuerzeug, das immer für sie griffbereit nach wie vor zwischen uns lag. Ich grinste: "Nein, ich bin Nichtraucher. Das Feuerzeug habe ich immer dabei, um jemandem auszuhelfen, wenn er eines braucht. Manchmal ist das ein guter Weg, um ins Gespräch zu kommen." Ich zuckte die Achseln, eine kleine, kokette Geste, die mir in diesem Moment überraschend leichtfiel. Ihr Lächeln wurde breiter. "Clever", bemerkte sie anerkennend und ihre Augen blitzten vor Vergnügen. Der Flirt, leise und vorsichtig beginnend, spitzte sich zu. Die Luft zwischen uns knisterte förmlich, erfüllt nicht nur von immer dickeren Rauchschwaden, sondern von unausgesprochenen Möglichkeiten. Ich spürte, wie mein ganzer Körper unter dieser elektrischen Spannung förmlich vibrierte. Ich nahm einen Schluck von meinem Campari Soda, der mir jetzt kühl und ...
... belebend vorkam. Ich fasste meinen ganzen Mut zusammen: Jetzt oder nie! "Ich bin übrigens das erste Mal hier im Flex", erzählte ich, wieder etwas offener, ein bisschen verletzlicher. "Ich habe gehört, dass man hier nette Leute kennenlernen kann, und ich bin in der Hoffnung gekommen, das heute zu tun." Mein Blick wanderte von ihren Augen zu ihren Lippen, die so verführerisch rot waren, wieder zurück zu ihren Augen, die mich so durchdringend ansahen. "Und du, Amina? Was machst du hier? Bist du auch auf der Suche?" Kapitel 6 Amina lächelte, während sie den Rauch diesmal ausnahmsweise durch ihre Nase ausblies. Es war ein komplexes Lächeln, das sowohl süß als auch ein wenig undurchsichtig war, geheimnisvoll und einladend zugleich. Ihre Augen verweilten auf meinen und ich spürte eine Spannung, die sich im Freien noch verstärkte, wie ein unsichtbares Band, das uns verband. "Ja, Marcel", begann sie, ihre Stimme war nun leiser, fast eine Andeutung, ein geflüstertes Geheimnis, "ich bin auf der Suche, aber nicht so, wie du denkst." Mein Herz klopfte unregelmäßig, ein wilder Schmetterling in meiner Brust. Eine Welle der Irritation durchzog mich. Was meinte sie damit? War sie Lesbe? Hatte ich mich komplett geirrt? War das alles nur ein Missverständnis? Die Sekunden dehnten sich ins Unendliche, während ich versuchte, ihre Worte zu entschlüsseln. Ich merkte, wie meine Stirn sich leicht runzelte, als ich ihre Bedeutung zu ergründen versuchte. Dann ließ Amina die Bombe platzen, ruhig und ...