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Amina und der Jurist Ungewöhnliches Matching einer Partnersuche
Datum: 27.01.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... Jahren, ungefähr", antwortete sie. Ihre Augen verengten sich leicht, als sie sich erinnerte, ein Ausdruck von Wehmut und Entschlossenheit in ihrem Blick, der mir sagte, dass dies keine leichte Entscheidung gewesen war, aber eine, zu der sie stand. "Damals wurde das Geld richtig knapp. Mein Vater war arbeitslos und wir wussten nicht, wie wir über die Runden kommen sollten. Ich habe nach Möglichkeiten gesucht, und ... ja, so bin ich dazu gekommen. Und dabei geblieben." Sie zuckte die Achseln, als wäre es eine ganz logische Konsequenz in einer Notsituation, eine Wahl, die sie nicht bereute, sondern die sie gestärkt hatte, ihr eine neue Form von Freiheit gab. "Du bist mir als einsamer Single heute Abend gleich aufgefallen, Marcel", fügte sie hinzu. Ihr Blick verweilte wieder auf mir, forschend und gleichzeitig einladend, als würde sie meine Grenzen austesten, um herauszufinden, ob ich der Richtige für sie sein könnte, ein potenzieller Klient. "Also fischt du hier nach Kundschaft?", folgerte ich; die Worte formulierten sich fast von selbst, eine Mischung aus Feststellung und vorsichtiger Anklage, aber auch einer wachsenden Faszination, die mich fast überwältigte. Der Gedanke, dass ich hier, in diesem Moment, auf eine solche Gelegenheit stoßen könnte, war atemberaubend, blieb aber zugleich anhaltend surreal. Amina nickte. "Ja", bestätigte sie, ohne zu zögern, ohne eine Spur von Scham in ihrer Stimme; ihre Haltung war aufrecht und bestimmt. "Ich halte immer wieder nach neuen ...
... Männern Ausschau, die Interesse haben könnten. Es ist höchst effektiv und sehr diskret. Und ich habe inzwischen ein geübtes Auge dafür. Du sahst so nachdenklich aus, ein bisschen anders als die anderen hier. Nicht so aufdringlich, nicht so offensichtlich auf der Jagd wie viele, die hierher kommen und nur das eine wollen." Sie lächelte wieder, dieses Mal ein Lächeln, das sowohl süß als auch selbstbewusst war, fast professionell, aber mit einem Hauch von persönlichem Interesse, das nur mir galt. "Und natürlich habe ich auch Stammkunden. Das ist wichtig für die Kontinuität und eine gewisse Sicherheit. Man baut Vertrauen auf und dann ist es viel einfacher und besser planbar." "Wie oft machst du das?", wollte ich wissen. Meine Fragen wurden immer direkter, getrieben von einer Kombination aus Faszination und einem Hauch von Unglauben. Es war, als würde ich ein Protokoll aufnehmen, eine Fallstudie meiner eigenen verbotenen Fantasien, die plötzlich zum Leben erwachten und eine reale Person vor mir hatten, die bereit war, darüber zu sprechen. "Ich mache das meistens einmal am Tag", erwiderte sie und nahm noch einen Schluck von ihrem Aperol-Spritzer, der in ihrem Glas leuchtete wie ein Sonnenuntergang. "Manchmal auch zweimal, wenn es sich ergibt, wenn der Bedarf da ist und ich die Zeit habe. Davon kann ich ganz gut leben. Wie ich vorher erzählt habe, reicht es für alles, was ich brauche, und sogar für ein bisschen mehr. Die kleinen Luxusgüter etwa, die mein Leben bereichern. Es ...