1. Amina und der Jurist – Ungewöhnliches Matching einer Partnersuche


    Datum: 27.01.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... verpackten Worte trafen mich ins Mark, bohrten sich tief in mein Innerstes. Es war, als hätte sie meine unartikulierten Wünsche, meine schamhaften Gedanken direkt von meiner Stirn abgelesen. Sie kannte meine verborgensten Sehnsüchte, die ich noch nicht direkt auszusprechen wagte. Das war verblüffend und gleichzeitig unglaublich reizvoll, beinahe magisch. Es war, als würde sie in meine Seele blicken. Sie klang süß und verführerisch, wie das Flüstern einer Versuchung, die zugleich verboten und unwiderstehlich war, eine Melodie, die nur für mich bestimmt war.
    
    Sie nahm einen weiteren kräftigen Zug von ihrer Zigarette; der Rauch stieg in den Himmel, ein vergänglicher Schleier, der sich in der kühlen Nachtluft langsam auflöste. Mit einem kaum wahrnehmbaren Nicken signalisierte ich ihr mein Interesse. "Das Treffen dauert bis zu einer Stunde", fuhr sie nun fort, ihre Stimme war jetzt wieder professioneller, fast schon monoton, wie eine gut geölte Maschine, die ihre Dienstleistung anbot, doch die Intensität in ihren Augen widersprach dieser Nüchternheit. Sie behielten diesen forschenden Ausdruck, der mich festhielt und meine volle Aufmerksamkeit forderte. "Bevorzugt bei dir zu Hause oder in einem Hotelzimmer. Ich möchte nicht, dass meine Freier wissen, wo ich wohne. Diskretion ist wichtig und meine Privatsphäre ist mir heilig. Es ist eine Regel, die ich niemals breche." Ich verstand, was sie mir damit sagen wollte. "Und es würde 100 Euro kosten für einen klassischen Service." ...
    ... Sie nannte die Summe so beiläufig, als würde sie den Preis für ein Getränk nennen, doch in meinen Ohren klang es wie das Läuten einer Glocke, die den Beginn einer neuen Ära verkündete, einer Ära, in der meine Wunschträume verwirklicht werden könnten. "Oral, anal und vaginal ist möglich." Ihre Stimme blieb neutral, während sie die technischen Möglichkeiten aufzählte, doch deren explizite Nennung ließ mein Inneres beben, meine Fantasien in wilde Sprünge ausbrechen; Bilder formten sich in meinem Kopf, die ich sonst nur hinter verschlossenen Türen zuließ. Schließlich setzte sie wieder ihr warmes, einladendes Lächeln auf: "Alles, was das Herz begehrt."
    
    "100 Euro", wiederholte ich mechanisch, während ich die Informationen verarbeitete, sie in mein mentales Register eintrug. "Das ist etwas billiger als im professionellen Bereich." Ich hatte meine Recherchen gemacht, meine Preisvergleiche gezogen, meine kleinen Studien betrieben. Ich wusste, was auf dem "Markt" üblich war. Dann wagte ich die Frage, die mich schon die ganze Zeit beschäftigte und die für mich den Unterschied zwischen einer rein körperlichen Transaktion und etwas Persönlicherem ausmachen würde. Es war der Wunsch nach Intimität, nach einer emotionalen Verbindung, selbst wenn sie nur gespielt war, nach dem Gefühl, nicht nur ein weiterer Kunde zu sein. "Und ... ist Küssen möglich?", erkundigte ich mich, wohl wissend, dass das im Bereich der käuflichen Liebe häufig tabu war. "Ich hätte gerne so eine Art Girlfriend ...
«12...192021...45»