1. Amina und der Jurist – Ungewöhnliches Matching einer Partnersuche


    Datum: 27.01.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... übersehen hatte, als ich hierher aufgebrochen war, ein Zeichen meiner Unerfahrenheit in dieser Arena.
    
    Amina deutete mit einer eleganten Geste auf ihre schwarze Handtasche, eine Insignie ihres Berufs, ein Werkzeugkasten für ihre Dienstleistung, die sie nun demonstrativ auf dem Tisch platzierte. Sie zog einen kleinen, diskreten Reißverschluss auf, der mir einen Blick ins Innere gewährte: Winzige, bunte Päckchen schimmerten, umgeben von anderem Krimskrams, hervor wie kleine Geheimnisse, die darauf warteten, gelüftet zu werden. "Kein Problem", sagte sie und in ihrer Stimme lag ein Hauch von Amüsement, eine leise Belustigung über meine Naivität, die sie anscheinend irgendwie süß fand, obwohl sie mich gleichzeitig verlegen machte. "Ich habe immer welche dabei. Für alle Fälle. Ich bin auf alles vorbereitet, was ein Mann wünschen könnte. Sicherheit geht vor." Ihre Professionalität beruhigte mich ein wenig, die Gewissheit, dass sie die Kontrolle hatte, doch die Anspannung, die sexuelle Erregung, blieb, ja, sie verstärkte sich sogar noch.
    
    Ich spürte, wie ich mich auf dem Stuhl unruhig hin- und herwälzte, während sie ihr Täschchen wieder auf den Boden zurücklegte. Eine letzte, die für mich existenzielle Frage brannte mir auf der Zunge, quasi die Gretchenfrage, die noch tiefer ging, noch riskanter war, die alle Grenzen sprengte und die meine Fantasien aufs Äußerste reizte. Es war das ultimative Verbotene, das höchste vorstellbare Zeichen von Vertrauen und Hingabe, eine ...
    ... Grenzüberschreitung, die ich in meinen geheimsten Träumen schon so oft vollzogen hatte, die aber im realen Leben so unfassbar gefährlich schien. Ich holte tief Luft, als wollte ich mich auf etwas Großes vorbereiten; meine Lungen sollten sich mit der klaren Nachtluft füllen, inhalierten jedoch vor allem den Nebel, den meine fleißig qualmende "Freundin" in spe abgestoßen hatte und der uns wie eine Glocke umschloss. "Amina", begann ich, meine Stimme war kaum mehr als ein Röcheln, ein gepresster Laut, der sich mühsam seinen Weg bahnte, "machst du es ... machst du es auch ohne Schutz, ich meine, ohne Kondom?"
    
    Ein gespanntes Warten folgte. Die Luft schien zu vibrieren, jeder Atemzug zwischen uns war hörbar, die Stille war ohrenbetäubend, nur das ferne Wummern des Basses aus dem Club drang noch zu uns durch. Aminas Lächeln verschwand nicht ganz, aber ihre Miene veränderte sich zu einem Ausdruck, den ich nicht deuten konnte, zu etwas Undefinierbarem, das mich zugleich hoffen und bangen ließ. Sie nahm noch einen Zug von ihrer Zigarette, hielt den Rauch länger als sonst üblich in ihren Lungen, bevor sie ihn langsam, fast zögerlich, ausblies, als würde sie eine verschlüsselte Botschaft in ihn hineinlegen, ihm eine zusätzliche Bedeutung verleihen. Ich schwitzte sprichwörtlich Blut, während sich jeder Nerv in meinem Körper zusammenzog, auf ihre Antwort wartend, die über alles entscheiden würde, die mein ganzes Leben verändern könnte. Mein Blick hing an ihren Lippen, ich wagte kaum zu ...
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