1. Amina und der Jurist – Ungewöhnliches Matching einer Partnersuche


    Datum: 27.01.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... Marcel", sagte sie in einem sachlichen Ton, der die Intimität sofort beendete, "es ist jetzt Zeit für mich zu gehen."
    
    Der romantische Zauber des Zusammenseins war gebrochen. Sie kehrte ins Wohnzimmer zurück, sammelte ihre vor dem Bett verstreuten Sachen auf und begann, sich wieder anzuziehen: Slip, BH, Kleid, Schuhe. Mit jedem Stück Stoff, das ihren Körper bedeckte, entfernte sie sich weiter von mir. Es war, als würde die Illusion der Freundin vor meinen Augen zerfallen. Jedes angelegte Kleidungsstück war ein schmerzhafter Stich in mein Herz, denn ich wollte nicht, dass sie ging. Zuletzt griff sie nach ihrer Uhr und dem Schmuck, die sie auf dem Nachtkästchen abgelegt hatte.
    
    Schließlich stand sie wieder vollständig bekleidet vor mir, so wie ich sie kennengelernt hatte. Nur ihr Gesicht war jetzt gänzlich ohne Make-up, ihre Haut entsprechend fahl und trocken, ihre Lippen spröde, ihr Haar zerzaust; sie wirkte insgesamt müde, von den Strapazen eines langen Tages erschöpft. Und doch war Amina in meinen Augen nicht mehr die geheimnisvolle Fremde. Sie war die Frau, mit der ich meine tiefsten Fantasien ausgelebt hatte, und diese Tatsache würde mich nie wieder loslassen.
    
    Sie ging zum Schreibtisch, nahm Stift und Zettel, schrieb schnell etwas darauf und reichte es mir. "Das ist meine Nummer, Marcel", erklärte sie mit einem charmanten, entwaffnenden Lächeln. "Falls du wieder Interesse hast, ruf mich einfach an oder schreib mir eine Nachricht." Ich nahm das Blatt Papier, meine ...
    ... Finger umklammerten es fest. Ich bedankte mich herzlich, aber heiser.
    
    Sie lächelte noch einmal, wandte sich zum Vorraum und schritt zum Ausgang. Ich folgte ihr. Sie öffnete die Türe und der Flur war leer. Sie warf mir einen letzten Blick zu, gespickt mit einem kleinen, jedoch vielsagenden Lächeln, dann trat sie hinaus und schloss die Türe hinter sich.
    
    Das scharfe Klicken des Schlosses donnerte in der Stille meiner Wohnung wider. Ich blieb allein zurück, der Zettel mit ihrer Nummer in meiner Hand. Äußerlich war es gespenstisch ruhig, doch in meinem Kopf tobte ein heftiger Sturm. Der schwere Geruch von Aminas Tabak hing noch in der Luft, vermischt mit dem schwachen Duft von Sperma und Urin. Dieser aromatische Cocktail brannte sich in mein Gedächtnis ein und machte jede Sekunde dieser unglaublichen Nacht unwiderruflich präsent.
    
    Kapitel 14
    
    Ich taumelte ins Wohnzimmer zurück, ließ mich auf die Couch fallen und schloss die Augen, um alles zu verarbeiten. Mein Kopf explodierte förmlich vor Bildern, Empfindungen und Gerüchen. Ich, Marcel, der schüchterne, zurückhaltende Jurist, hatte mich soeben in einem höchst mutigen wie leichtsinnigen Akt, den ich mir selbst nicht zugetraut hätte, von allen Fesseln meiner Ratio befreit, war meinen natürlichen Trieben gefolgt, hatte mir einen langersehnten Herzenswunsch erfüllt, meine tiefsten, verbotensten Fantasien ausgelebt, was in ein unbeschreibliches Glückserlebnis mündete.
    
    Die Fakten waren schockierend klar: Ungeschützter Sex ...
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