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Amina und der Jurist Ungewöhnliches Matching einer Partnersuche
Datum: 27.01.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... auch noch eine Draufgabe, die wirklich gesessen hat: Der Anblick meines Spermas an ihrem Finger. Die pure, unverhüllte Realität. Das war so echt. So ... menschlich. Und göttlich zugleich! Ich wusste nun, dass ich mich in der Auslebung meiner Sexualität künftig mit keinen halben Sachen mehr zufriedengeben würde. Nie wieder würde ich mich aus Angst hinter dem Gummi verstecken oder mir umgekehrt von einer Partnerin, die Vorbehalte hat, sich mir ganz hinzugeben, mir also im Grunde genommen misstraut, die Verwendung eines Präservativs aufzwingen lassen. Nie wieder würde ich diese Barriere zwischen mir und einer Frau dulden. Dann lieber gar kein Sex! Denn allein ungeschützter Verkehr ohne Kondom galt für mich fortan als die einzige Form wahrer Intimität, die ich zu akzeptierten bereit war. Und wie soll es jetzt weitergehen? Was mache ich mit Aminas Nummer? Rufe ich sie an? Wiederhole ich das Ganze? Würde ich das angesichts meiner inzwischen stark gestiegenen Ansprüche überhaupt wollen? Mein Instinkt verriet mir nämlich, dass eine einfache Neuauflage die unglaubliche emotionale Intensität der Premiere, die ich gerade gefeiert hatte, nicht annähernd erreichen würde. Vielmehr befürchtete ich, dass sich bei einem More-of-the-Same bald eine letztlich unbefriedigende, rein mechanische Routine einstellen könnte. Wahrscheinlich muss ich meine Komfortzone verlassen und proaktiv das harte Pflaster der hochkommerziellen Sexarbeit betreten, um bei wechselnden Kontakten mit mindestens ...
... genauso hohem Risiko den ersehnten Nervenkitzel aufrechtzuerhalten. Mira, Nina, Ines und Cherry, die wöchentlich Dutzende AO-hungrige Freier abfertigten, böten die ideale Gelegenheit, mein Terrain personell zu erweitern und das als schmutzig tabuisierte Milieu in seiner gesamten Bandbreite kennenzulernen. Eine allzu verlockende Versuchung! Ich könnte nach diesen neu gesammelten Erfahrungen immer noch zu Amina zurückkehren, wenn mir dann danach ist. Meine Welt hat sich jedenfalls verändert. Meine Grenzen haben sich verschoben. Das, was ich für unmöglich hielt, ist Realität geworden. Ich bin nicht mehr der alte Marcel. Ich bin ein neuer Marcel, der das Verbotene gelebt hat. Der mutig war. Der seine tiefsten Wünsche erforscht hat. Der den Moment genossen hat. Und dennoch: Meine tiefe Sehnsucht nach dauerhafter Zweisamkeit, die so viel mehr ist als der aufregendste Sex, besteht ungebrochen fort. Und mit ihr die Hoffnung, dass sich da eines Tages doch noch etwas ergibt, ohne mich darauf zu versteifen. Das habe ich gelernt! Könnte ich nun eigentlich eine rauchende Ehepartnerin akzeptieren? Meine ehrliche Erkenntnis erschrak mich: Ich würde eine Raucherin wie Amina sogar bevorzugen, wenn ich einmal die Wahl hätte, und ihr trotz aller nicht zu leugnenden Schwierigkeiten und Herausforderungen mein vorbehaltsloses Ja-Wort geben. Die Kostprobe, die sie mir während unseres kurzen Beisammenseins gegeben hatte, hat mich auf den Geschmack gebracht. Der penetrante Gestank, den sie ...