1. Amina und der Jurist – Ungewöhnliches Matching einer Partnersuche


    Datum: 27.01.2026, Kategorien: 1 auf 1,

    ... eintrete, die so anders war als meine eigene, und von der Hausherrin für die aufgebrachte Courage reich belohnt werde.
    
    Dann gab es da eine afrobrasilianische Schönheit, die sich in der Szene als "Sexy Cherry" einen Namen gemacht hatte und als unumstrittene "Königin der Huren" galt. Ihr Online-Auftritt versprach exotische Leidenschaft, hemmungslosen Sex und eine ungezügelte Sinnlichkeit und ihr Preis, satte 500 Euro, deutete auf eine exklusive, unvergessliche Erfahrung hin. Trotz der horrenden Summe, die sie für den AO-Sex taxierte, schien die halbe Stadt, wenn man den Berichten im Internet Glauben schenken durfte, bei ihr dafür Schlange zu stehen und auf einen Termin zu warten, um den "schwarzen Traum" zu erleben. Ihre dunkle Haut, ihr strahlendes Lächeln und die eindeutigen Posen auf den Bildern ließen auch meine Fantasie Purzelbäume schlagen. Ich malte mir in allen Einzelheiten aus, diese "Frau süß wie Schokolade", so ihr persönlicher Werbeslogan, genussvoll zu vernaschen.
    
    Und schließlich Nina, Osteuropäerin, tätowiert, die mich auf ihren Fotos in einem Latex-BH und -String einladend anlächelte. Ihre Bilder waren provokant und gleichzeitig ästhetisch, obwohl sie angeblich eine am Bauch vorhandene Narbe geschickt kaschierten, und der Gedanke an das Gefühl von Latex auf der Haut, dessen Knistern und die sexuelle Spannung war ungemein erregend. Sie verlangte "nur" 250 Euro, was sie in meinen Augen etwas zugänglicher erscheinen ließ, fast schon realer. Ich hatte sogar ...
    ... das Vergnügen, mich über Nina in einem Chat mit einem Freier auszutauschen, der jünger war als ich und bereits Kontakt mit ihr gehabt und sie tatsächlich blank gevögelt hatte. Wie gerne wäre ich an seiner Stelle gewesen! Er schwärmte von ihrer unkomplizierten Art und ihrer Offenheit, ihrer Fähigkeit, eine entspannte und doch intime Atmosphäre zu schaffen, was meine Faszination für sie noch verstärkte und sie in meiner mentalen Liste ganz nach oben rückte. Es war das erste Mal, dass ich eine Art "Beweis" für die Existenz und die "Qualität" einer dieser von mir so begehrten Frauen hatte, und es fühlte sich seltsam befriedigend an.
    
    Diese Fantasien waren also mein heimlicher Rückzugsort, eine Blase, in der ich die Kontrolle hatte und in der meine Sehnsüchte nach Nähe und Intimität zumindest in meiner Vorstellung erfüllt wurden. Sie waren aber ein zweischneidiges Schwert: Einerseits boten sie Trost und lenkten mich von der schmerzhaften Realität ab. Sie waren meine Therapie, mein Ausweg, mein geheimes Vergnügen. Andererseits wusste ich, dass sie eine Illusion waren und mich meiner eigentlichen Sehnsucht nach einer echten, tiefen Beziehung keinen Schritt näherbrachten. Die Angst vor dem Scheitern in der realen Welt trieb mich immer tiefer in diesen virtuellen Untergrund, in dem ich mich sicher fühlen konnte, in dem ich nie abgelehnt wurde. Tief in meinem Herzen spürte ich jedoch: Ich musste diese allzu bequeme Flucht vor der Wirklichkeit beenden, meine Isolation durchbrechen und ...
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