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Amina und der Jurist Ungewöhnliches Matching einer Partnersuche
Datum: 27.01.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... eine Zigarette im Mund und suchte offensichtlich in ihrer großen Handtasche verzweifelt nach dem Feuerzeug. Ihre Miene war leicht genervt, als würde sie gleich aufgeben. Das war meine Chance! Ich spürte, wie mein Herz einen kleinen Satz machte. Ich trat vor, bestrebt, souverän zu wirken, obwohl meine Hände leicht schwitzten. "Kann ich Ihnen helfen?", fragte ich. Meine Stimme klang in meinen eigenen Ohren seltsam unbeholfen, aber ich zwang mir ein Lächeln auf. Sie sah auf, ihre Augen, dunkel geschminkt, musterten mich kurz. Ein herber Rauchgeruch stieg mir in die Nase, genau wie in meinen Fantasien, und eine eigenartige Mischung aus Erregung und Nervosität überkam mich. Sie nickte knapp: "Ja, bitte. Mein Feuerzeug ist verschwunden." Ich hielt ihr meines hin. Als sie es nahm, streiften ihre Finger leicht die meinen. Die flüchtige Berührung löste in mir eine seltsame elektrische Spannung aus. Sie zündete ihre Zigarette an und nahm einen tiefen Zug. Der Rauch entwich langsam ihren leicht geschwollenen Lippen. "Danke!", raunte sie. Ihre Stimme war heiser, als würde sie viele Nächte im Club verbringen. Ich bemerkte die Ringe unter ihren Augen. Sie war kein klassisches Schönheitsideal, besaß aber eine nicht zu bestreitende, raue Anziehungskraft. "Sind Sie öfter hier?", versuchte ich, den Small Talk fortzusetzen, mich an die Ratschläge aus einem Flirtratgeber erinnernd, den ich mal überflogen hatte. Ich hoffte auf einen längeren Austausch, eine gemeinsame Basis. "Ja, mit ...
... meinen Freundinnen", antwortete sie. "Die müssten gleich von der Toilette kommen." Meine Hoffnung schrumpfte. Die Erwähnung ihrer Freundinnen war wie eine unsichtbare Barriere, die sich zwischen uns aufbaute. Sie signalisierte, dass sie nicht allein war oder zumindest nicht auf der Suche nach jemandem wie mir. Trotzdem wagte ich es weiter, mit einer Verzweiflung, die ich kaum verbergen konnte. "Darf ich Sie auf einen Drink einladen?", setzte ich an, bemüht, charmant zu wirken, obwohl ich mich innerlich wie ein Schuljunge fühlte, der zum ersten Mal ein Mädchen anmachte. Sie winkte sofort ab, ein klares, unmissverständliches Zeichen von Desinteresse. Ihre Handbewegung war knapp, fast schon ungeduldig. "Nein, danke", stieß sie aus, ohne einen Moment zu zögern, und ihre Augen schweiften bereits über meine Schulter, als würde sie nach ihren Freundinnen Ausschau halten. Entmutigt unternahm ich noch einen letzten, sicherlich dummen Vorstoß. "Ich habe gehört, dass man hier Bekanntschaften finden kann", bekannte ich, vielleicht etwas zu offenherzig, zu ehrlich, zu naiv. Sie lächelte milde, ein Lächeln, das mehr Mitleid als Ermutigung ausdrückte. Ihre Mundwinkel zuckten kaum merklich. "Viel Glück dabei", meinte sie. Ihre Augen betrachteten mich dabei auf eine Weise, die mir zu verstehen gab, dass ich irgendwie nicht hierher gehörte, dass ich ein Fremdkörper in dieser Umgebung war. "Sie sind irgendwie zu gut für uns hier", fügte sie noch hinzu, ein Kommentar, der mich zusätzlich ...