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Amina und der Jurist Ungewöhnliches Matching einer Partnersuche
Datum: 27.01.2026, Kategorien: 1 auf 1,
... tanzten, lachten und miteinander flirteten. Überall sah ich Gruppen von Freundinnen und Freunden, die sich umarmten, miteinander redeten, Witze machten, darüber kicherten und ab und zu eine Kamera zückten, um ein paar Schnappschüsse zu machen. Ihre Gesichter verschwammen in der Menge, einem Meer aus ausgelassener Jugend, in dem ich mich wie ein Schiff fühlte, das nicht navigieren konnte. Ich kämpfte darum, meine Haltung zu verbessern, tat so, als wäre ich nur ein unbeteiligter Beobachter, der das Geschehen analysierte. Aber es gelang mir nicht. Die Gespräche schwirrten um mich herum, Gelächter hallte durch den Raum und ich hörte Fetzen von Unterhaltungen über Uni, Partys und Flirts, die mich nur daran erinnerten, wie weit ich von alldem entfernt war. Keine offene Geste, kein einladender Blick, nichts, was auch nur im Entferntesten darauf hindeutete, dass hier jemand meinen Anschluss suchte. Ich stand da, mit meinem Campari Soda, ein einsamer Jurist in einem Meer von potenziellen Bekanntschaften, die mich alle zu übersehen schienen. Ich fühlte mich in diesem vermeintlichen "In-Lokal" noch einsamer als in meinem kleinen Apartment an der Donau. Wieder kein Fisch, der an meiner Angel angebissen hat. Dafür einmal mehr die Bestätigung, dass ich anders war, dass ich nicht dazugehörte. Kapitel 4 Nach einer halben Stunde vergeblichen Schlenderns durch das Flex, in dem sich die Stimmung von einer anfänglich leisen Hoffnung zu einer immer stärker werdenden Resignation gewandelt ...
... hatte, fasste ich einen Entschluss: Ich würde mir einen letzten Campari Soda kaufen, mich noch ein wenig umsehen und dann nach Hause gehen. Die Luft wurde immer stickiger, die Musik zunehmend lauter und die Gewissheit, hier wieder keinen Anschluss zu finden, legte sich wie ein schwerer Mantel auf meine Schultern. Ich bahnte mir einen Weg zurück zur Theke, die inzwischen stärker frequentiert war als zuvor. "Noch einen Campari Soda, bitte", sagte ich zum Barkeeper, dessen Gesicht ich schon kannte. Während ich auf mein Getränk wartete, blickte ich gedankenverloren auf die Tanzfläche - ein bunter Mix aus tanzenden Körpern, flackernden Lichtern und lauten Bässen, in dem ich mich so verloren fühlte. Doch dann, wie aus dem Nichts, löste sich eine Gestalt aus der Menge, die meine volle Aufmerksamkeit auf sich zog. Sie kam direkt auf mich zu oder zumindest schien es so, als würde sie sich in meine Richtung bewegen. Ich wusste noch nicht, dass sie mich ansprechen würde, aber ich prüfte sie schon intuitiv, mein Blick hing an ihr fest. Und was ich sah, ließ mein Herz einen unerwarteten Sprung machen. Es war eine Frau, deren Ausstrahlung mich sofort in den Bann zog. Ihre Haare, schulterlang und dunkel, fielen in weichen Wellen um ihr Gesicht und gaben ihr eine gewisse Eleganz, die mir in dieser Umgebung fast unerwartet erschien. Sie trug ein schwarzes Kleid, das ihre Figur auf eine Art und Weise betonte, die gleichzeitig schlicht und unglaublich sexy war. Der Rock, der kurz über ...