1. Brauchtumspflege


    Datum: 04.02.2026, Kategorien: BDSM

    ... Gästezimmer gezeigt, die Kurkarte ausgehändigt und einen „aufregenden“ Aufenthalt gewünscht hatte, war Franziska endlich allein. Allein und vorfreudig erregt. Sollte sie erst einmal auspacken oder sich direkt nackt aufs Bett legen und masturbieren? Sich schon einmal gründlich ausmalen, was mit ihr am folgenden Abend passieren könnte? Noch bevor sie sich den Pullover abstreifen konnte, klopfte es an der Zimmertür. Frau Hansen, Irene, hat noch etwas vergessen. Sich innerlich auf einen weiteren Redeschwall einstellend rief Franziska „Herein“. Die Tür ging auf, doch davor stand nicht Irene, sondern Lena! „Hallo Franzi, Überraaaschung! Na, klingeln dir auch so die Ohren von Irenes Wortbeiträgen?“
    
    Franziska fiel aus allen Wolken. Ihre beste Freundin Lena, hier auf der Insel, in ihrem Ferienzimmer, am Tag vor Jokovolt.
    
    Oh Gott, was macht sie hier, was weiß sie eigentlich? Wenn Lena Krubom nicht schleunigst wieder verlässt, wird ihr bald etwas ganz anderes klingeln als ihre Ohren
    
    .
    
    Es stellte sich heraus, dass Lena sich die jahrelange Idee Franziskas eines gemeinsamen Mädelsurlaubs zu Herzen genommen und nun endlich in die Tat umgesetzt hatte. Nachdem sie in Franziskas Wohnung zufällig die Buchungsbestätigung auf dem Tisch hatte liegen sehen, buchte sie sich dort spontan ein Zimmer am selben Wochenende. Natürlich wurde auch Lena von Irene angerufen, um auf Herz und Nieren geprüft zu werden. Als Lena gegenüber Irene erwähnte, dass sie die beste Freundin von Franziska ...
    ... Bertram war, nahm das Unglück seinen Lauf. Irene nahm an, dass Lena in die speziellen Gebräuche dieses Tages eingeweiht war und die Neigungen ihrer Freundin Franziska teilte – und bekam das Nachbarzimmer. Während sich Franziska immer noch von der Überraschung zu erholen versuchte, schmiss sich Lena auf Franziskas Bett, erzählte und erzählte, steigerte sich in einen Redeschwall hinein, auf den Irene stolz gewesen wäre. „Ich wollte dich überraschen und unbedingt schon vor dir ankommen. Bin schon gestern am späten Abend losgefahren. Über Nacht im Zug, das war schon etwas unheimlich so als Alleinreisende. Da hätte ja sonst wer ins Abteil kommen können uiuiui. Naja, ging alles gut und ich hab heute Vormittag schon die Fähre erwischt. Ziemlich viel los, dafür dass Nebensaison ist. Und diese tolle Bahn, die sie hier auf der Insel haben! Bist du mit der auch gefahren? Oh, dass werden zwei tolle, entspannende Tage hier, Franzi!“ Franziskas Gedanken rasten. Offenbar war das kein böser Traum, Lena hatte ihr ahnungslos auf ihrer ganz persönlichen Perversionsreise aufgelauert und würde sich auch nicht durch irgendwelche Ausreden zur vorzeitigen Abreise überreden lassen. Franziska fielen nur zwei Möglichkeiten ein. Entweder sich morgen Abend mit Lena im Pensionszimmer einschließen, die Vorhänge zuziehen und solange von den Geschehnissen draußen ablenken, bis es vorbei war. Oder die Flucht nach vorne antreten und mit ihr zusammen raus zum Jokovolt zu gehen, schauen, was passiert. Beides keine ...
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