1. Brauchtumspflege


    Datum: 04.02.2026, Kategorien: BDSM

    ... sie ganz besonders hart rannehmen würde? Oder betrachtet man sie als Gefahr von außen? Eine verdeckte Reporterin, die ihr Fest mit einer Enthüllungsreportage kaputt machen will? Die man gar nicht erst in die Nähe des Events lassen würde? Franziska schüttelte den Gedanken ab. Und was ist mit den vielen Frauen? Es waren beileibe nicht nur Männer mit der Fähre angekommen. Fast genauso viele Frauen waren an Bord gewesen. Offenbar die Töchter Kruboms. Die auf dem Festland leben und arbeiten. Die vielleicht in Städten wie Köln oder Frankfurt Karriere machen, womöglich in Führungspositionen eigene Teams führen. Und sich einmal im Jahr zwischendurch ein paar Tage freinehmen um sich auf ihrer Heimatinsel jagen, fangen und erniedrigen und foltern zu lassen. Sollte Franziska jemals zuhause eine Frau treffen, die von Krubom stammt, ob im Privaten oder im Berufsleben, wird sie diese Frau mit anderen Augen betrachten. Wird sich fragen, ob diese sich auch im Rahmen des traditionellen Brauchtums öffentlich den Hintern hat versohlen lassen. Ob sie brav hingehalten hat, oder von den Männern festgehalten wurde. Ob sie dabei Scham verspürte oder Spaß hatte. Oder ob sie dabei sexuell erregt war. Versunken in Gedanken hätte Franziska nun beinahe noch ihre Haltestelle verpasst. Schnell raus aus dem Bus, die Straße herunter und schon stand sie vor ihrem Ziel. Über der Tür hing ein rundes Schild mit der Aufschrift „Damen-Pension Hansen, Krubom“. Neben der Tür ein rechteckiges Schild „1 / 3 ...
    ... Zimmer frei – wir begrüßen unsere weiblichen Gäste“ Aha, dachte sich Franziska. Bin ich also doch nicht der einzige Gast. Offenbar hat sich noch eine Frau gefunden, die sich für Jokovolt begeistert. Bevor sie die Türklingel betätigen konnte, wurde die Tür aufgerissen. Eine vielleicht sechzigjährige Frau stand mit breitem Grinsen in der Tür und griff sofort ungefragt nach Franziskas Rollkoffer. „Moin Moin das sagen wir hier übrigens zu jeder Tageszeit nicht nur am Morgen wie viele vom Festland glauben Ich bin Frau Hansen aber du darfst Irene zu mir sagen wir sind hier nicht so förmlich du musst Franziska sein Herzlich willkommen auf dem wunderschönen Krubom ich nehm mal dein Gepäck ja aber nun komm erstmal rein ich hab dein Zimmer schön zurechtgemacht einheizen brauchen wir wohl nicht so ungewöhnlich mild wie das diese Woche ist ach ja und eine Überraschung wartet auch noch auf dich Wie war die Überfahrt die See ist heute nicht so schlimm hab ich gehört ansonsten kann ich dir für die Abreise was mitgeben gegen Übelkeit“ Frau Hansen hatte nichts von ihrer Fähigkeit verloren extrem schnell extrem viel ohne Punkt und Komma zu reden. Franziska fühlte sich sofort willkommen. Ob Frau Hansen äh Irene in jüngeren Jahren wohl auch den Hintern versohlt bekommen hatte? Die Wahrscheinlichkeit dafür ist groß, die eigentliche Frage ist wohl nur, ob sie dabei wohl auch einen endlosen Wortschwall losgelassen oder geschwiegen hatte. Nachdem Irene Franziska wortreich den Frühstücksraum und das ...
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