1. Brauchtumspflege


    Datum: 04.02.2026, Kategorien: BDSM

    ... fremden Männern festgehalten und hochgehoben wurde. Von irgendwoher hatte der Wiefke eine Kette und Vorhängeschlösser gezaubert. Franziska wurden die Arme unbarmherzig hinter den Rücken gedreht. Sie konnte sich nicht wehren. Dabei wollte sie doch in diesem Moment nichts anderes, als ihre Finger in ihrer Fotze zu spüren. Oder alternativ irgendwelche Finger. Oder einen Schwanz. Oder eine Zunge. Ganz egal. Stattdessen wurden ihre Hände hinter dem Rücken gefesselt. Franziska spürte den kalten, unbarmherzigen Stahl an ihrem Handgelenk. Der würde nicht nachgeben, sosehr sie auch daran zerrte. Wieder war sie ein Stück mehr hilflos ausgeliefert. Ausgeliefert dem Stahl, aber auch den Umstehenden, dem Wiefke, den uralten Worten des Manifests.
    
    Die Männer zogen sie die Straße entlang, weiter in Richtung der Kleinbahnhalle. Das Gedränge um sie herum wurde schnell immer dichter. Die Nachricht, dass heute Abend etwas ungewöhnliches, geradezu außerordentliches passierte, hatte wohl rasend schnell die Runde gemacht. Links und rechts der Straße wurden eilig Fenster geöffnet, nahm Franziska aus den Augenwinkeln wahr. Neugierige Gesichter schauten auf sie herunter, stimmten in die Gesänge ein. Direkt vor ihr ging nun der Jokovolt in seinem auffälligen Kostüm, hinter ihr der Wiefke. Vermutlich würde irgendwo nicht weit dahinter Lena folgen. Diese Leni! Kaum aus höchster Not gerettet, schien sie durchaus viel Spaß daran zu haben, Franziskas absolute öffentliche Erniedrigung voll auszukosten. ...
    ... Richtig schadenfroh hatte sie ausgesehen. Dabei hatte sich Franziska doch nur ihretwegen in die Bresche geworfen. Geopfert, wenn man so wollte. Wie heißt es doch so schön: keine gute Tat bleibt ungestraft. Gestraft, ja das war genau der richtige Begriff für das, was Franziska hier gerade widerfuhr. Und Lena erfreute sich geradezu daran. Mittlerweile war die Prozession mitten auf dem Platz vor der Kleinbahnhalle angelangt. Hatte sich Franziska zunächst noch eher unwillig, wie ein geprügelter Hund voranschieben lassen, hatte sie nun eine innere Haltung eingenommen, die sich beschreiben ließ irgendwo zwischen ´ist jetzt auch egal` und ´genieße die einmalige Situation`. Fast schon stolz setzte sie einen Fuß vor den anderen. Schritt so splitternackt wie sie war hinter dem Jokovolt her. Spürte die gierigen Blicke tausender Augen auf ihrem nackten Körper. Immer wieder versuchte Franziska mutig Augenkontakt herzustellen. Sie blickte in aufgeregte, ungläubige, begeisterte, geile Augen. Manche schauten verlegen weg, wenn sich ihre Blicke kreuzten, andere hielten dem Blick stand. Insbesondere die Frauen in der Menge starrten Franziska ganz besonders schamlos und lüstern an. Ausgerechnet ihre „Geschlechtsgenossinnen“. Soviel also zu weiblicher Solidarität. Während viele Männer eher überfordert schienen, nicht so recht zu wissen schienen, ob sie Franziska in dem kurzen, ihnen zur Verfügung stehenden Moment freier Sicht auf die Brüste, die Fotze, die nackten Füße oder doch in ihr errötetes ...
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