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Brauchtumspflege
Datum: 04.02.2026, Kategorien: BDSM
... Schmerz und Erniedrigung, wie angenehm. Die Lärmkulisse, die geringfügig zurückgegangen war, schwoll erneut an. Franziska blickte sich um und nahm erstaunt zur Kenntnis, dass soeben Lena neben ihr auf der Säule erschienen war. Fröhlich winkte Lena der Menge zu, gerade so, als wäre sie eine Prominente. Vermutlich gibt sie gleich im Anschluss noch Autogramme, dachte Franziska spöttisch. Selfies sind ja beim Jokovolt aus bekannten Gründen ausgeschlossen. Zu dritt wurde es ein wenig eng auf der Säule. Mehr Leute hätten wohl nicht hier draufgepasst. Was um Gottes Willen wollte Lena hier oben überhaupt? Diese beantwortete die ungestellte Frage direkt. Mit großer Geste sprach Lena in das drahtlose Mikrofon, dass sie mitgebracht hatte, vermutlich entliehen vom DJ. „Hier und heute, vor euch, meinen Zeugen, zeige ich dem Jokovolt eine Lüsterne Dirne an“. Lena zeigte theatralisch mit ausgestrecktem Arm auf Franziska, was angesichts der beengten Verhältnisse auf der Litfaßsäule nicht einfach war. „Franziska Bertram ist eine lüsterne Dirne, die sich an den edlen Traditionen der Insel Krubom sexuell erregt. Diese schamlose Frau erregt sich selbst daran, hier nackt vor euch zu stehen. Ich habe dem Wiefke den unleugbaren Beweis dazu vorgelegt. Gestehst du deine Vergehen, Lüsterne Dirne?“ Lena hielt das Mikro nun Franziska unmittelbar ins Gesicht. Offenbar war sie von Henning und den Krubomer Jungens gründlich gebrieft worden, während sich Franziska vorsichtig die Leiter hochgemüht hatte. ...
... Erstaunlich, dass sie so professionell mitspielte. Nun gut, Lena war immer schon die extrovertiertere von ihnen, solange es nicht um die eigene öffentliche Erniedrigung und Folter ging. So sehr Lena vorhin auch ein Häufchen Elend gewesen war, als es darum ging, dass sie mit dem Kuhhorn des Jokovolt den Hintern versohlt bekommen sollte, so sehr war sie nun, als es lediglich darum ging, ihre beste Freundin immer tiefer in die Erniedrigung zu reiten, souverän und selbstbewusst. Lena stupste ihre Freundin mit dem Mikro leicht an. Ach ja, von ihr wurde nun wohl eine Antwort erwartet. „Ich gestehe alles!“ rief Franziska ins Mikrofon. „Ja, ich bin eine lüsterne Dirne, bin überhaupt nur hierher gereist, um mich vom Jokovolt schlagen und erniedrigen zu lassen. Ja, ich ziehe sexuelle Lust aus eurem Brauch, weil ich eine kleine, perverse Schlampe bin.“ Fupp. Lena hatte Franziska ohne Vorwarnung mitten ins Gesicht gespuckt. Lenas Speichel tropfte von Franziskas Wange, ein Teil landete auf ihrer linken Brust. Wie erniedrigend! Ein lautes Raunen ging durch die Menge. Wahrscheinlich waren sich viele uneinig darüber, ob sie empört sein sollten angesichts der Entweihung ihres jahrhundertealten Brauchtums durch diese fremde lüsterne Dirne vom Festland, oder begeistert angesichts einer jungen, splitternackten Frau, die ihnen völlig schamlos von ihrer perversen Lust berichtete. Franziska wurde leicht schwindelig vor Geilheit. Sie spürte bereits die frühen Vorboten eines sich anbahnenden ...