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Brauchtumspflege
Datum: 04.02.2026, Kategorien: BDSM
... ihrer Kleidung, als könnte sie Franziskas Gedanken lesen. „Auf deine Unterwäsche wirst du verzichten müssen, die hast du ja übermütig in die Menge geworfen“ meinte Wiebke grinsend, während Franziska in ihre Jeans stieg. Das war ihr egal. Ein paar Andenken von ihr, die auf Krubom verbleiben würden. Zukünftig in irgendeiner fremden Schlafzimmerschublade neben Vibrator und Kondomen liegen würden. Damit ihr völlig fremde Personen sie verwenden könnten, sich an der Erinnerung aufzugeilen, wie eine perverse Festländerin nackt gefoltert worden war. Was für eine schöne Vorstellung. Die Lebensgeister kehrten in Franziska zurück. Irgendjemand hatte ihr einen Becher heiße Schokolade gereicht, den sie dankbar trank. Erniedrigung. Schmerz. Schokolade. Eine wunderbare Nacht. Links und rechts untergehakt von Wiebke und Lena ging es über den Platz. Alle wollten sie anfassen, sie wurde von Fragen und Kommentaren überhäuft. „Was war das für ein Gefühl?“ „Tolle Show, gibt es noch eine Zugabe?“ „war es nicht zu kalt?“ „Du siehst toll aus“ „war der Orgasmus wirklich echt?“ „Du solltest deinen Hintern mit Wundcreme einreiben“. Lena und Wiebke hatten einiges zu tun, einen Weg für Franziska durch die Menge zu bahnen. Wie Bodyguards, die eine Prominente abschirmten. Mit einigen Minuten Abstand zum Geschehen, breitete sich in Franziska eine wohlige innere Ruhe aus. Sie hatte mehr bekommen, als sie sich in ihren kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Sie war rundherum zufrieden. „Was für ein ...
... perfekter Abend“ rief sie enthusiastisch aus. Dann hatten sie den Platz durchquert. Der DJ hatte längst wieder übernommen, beschallte die Gesellschaft mit dröhnenden Rhythmen. Franziska drehte sich um und blickte zurück zur Litfaßsäule, die aus dem Meer an Köpfen herausragte. Dem Ort ihrer totalen Erniedrigung. Ihrem neuen Lieblingsort auf der Welt. Der Jokovolt stand immer noch auf der Säule, feuerte die Leute an. Es sah aus, als schickte er sich an, von dort oben in die Menge zu springen zu einer Stagediving-Session. Das Fest war zum Business as Usual zurückgekehrt, als wäre nichts Besonderes geschehen. „Lass uns zur Pension zurück, Lena. Ich bin platt“. Lena lachte und zog Franziska hinter sich her. „Platt ist vor allem dein Hintern jetzt, nehm ich mal an“. Nach wenigen Minuten erreichten sie die Pension. Hinter dem Schlafzimmerfenster von Irene Hansen flackerten die Lichter eines Fernsehers. „Irene ist schon zuhause. Ein klarer Fall von zu früh gegangen, vermute ich. Hat unsere tolle Show auf der Säule verpasst“ stellte Lena fest. Franziska war zu erschöpft, um darauf eine gewitzte Antwort zu geben. Lena schob ihre Freundin geradezu in ihr Pensionszimmer, platzierte sie in Bauchlage auf dem Bett. Auf dem Nachttisch neben dem Bett hatte Irene zuvor eine Tube Kühlcreme drapiert. „Diese Frau redet nicht nur wie ein Wasserfall, sie denkt auch voraus“ kommentierte Lena und begann wie selbstverständlich, Franziska den nackten Hintern sanft mit der Creme einzureiben. Massive blaue ...