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Brauchtumspflege
Datum: 04.02.2026, Kategorien: BDSM
... Flecken würde Franziska nichtsdestotrotz davontragen. Wenige Minuten später war Franziska eingeschlafen, schlief den zufriedenen Schlaf einer Frau, deren Lebenstraum in Erfüllung gegangen war. Träumte von Lena, Wiebke und dem Jokovolt, wie sie um sie herumtanzten. Träumte von Tausend Augen, die ihren nackten Körper anstarrten. Von der Leiter. Von dem Typen aus der U-Bahn mit den In-Ears. Vom Rucksack am FKK-Strand. Wie sie auf der Litfaßsäule von den Schlägen mit dem Kuhhorn geradezu durchgerüttelt wurde. An den Schultern gerüttelt. Noch mehr gerüttelt. Hä, was war das? Franziska schlug die Augen auf, Lena beugte sich über sie und hatte sie offenbar wachgerüttelt. „Was ist los? Hab ich verschlafen? Wann geht der Zug?“ murmelte Franziska verwirrt. „Nein, keine Sorge“ beruhigte Lena. „Es ist gerade erst halb Fünf“. Franziska stemmte sich im Bett auf. Uff. Schmerzender Po. Ein schönes Andenken vom Jokovolt. „Wir machen jetzt eine kleine Nachtwanderung am Strand.“ Lenas Satz war keine Frage sondern eine Feststellung. „Ist die letzte Chance, nochmal das Meer rauschen zu hören, später werden wir keine Zeit mehr dafür haben, wenn wir den Zug erwischen wollen“. Nachdem Franziska die dominanten Fähigkeiten ihrer Freundin gesehen und, wenn man so will, letztlich am eigenen Leib zu spüren bekommen hatte, nahm sie sich vor, Lenas Ansage nicht in Frage zu stellen. So erschöpft, wie sie am Abend gewesen war, hatte sie sich nicht einmal umgezogen, trug noch immer die Klamotten vom ...
... Abend. So gingen die beiden leise aus dem Haus. In Richtung Kleinbahnhalle war es Still. Offenbar waren auch die letzten Feierwütigen nun nachhause gegangen. Lena zog Franziska jedoch Richtung Strand. Vorbei an der unbeleuchteten Strandbar von Frieda. Ob Frieda wohl die totale Demütigung von Franziska auf der Säule mitbekommen hatte? Höchstwahrscheinlich. Fast die ganze Insel kannte nun den nackten Körper und das intime Geständnis der Festländerin. Am Strand setzten sich die beiden Freundinnen neben den „Milchbude“-Container, hörten das Rauschen der Wellen weiter vorn, irgendwo im Dunkeln. Mittlerweile war es deutlich kühler als am Abend zuvor, aber immer noch sehr mild dafür, dass nun Nikolaustag war. „Weißt du, du hast den Ablauf ganz schön durcheinander gebracht mit deinem Mörder-Orgasmus“ stellte Lena plötzlich wie aus dem Nichts fest. „Hä?“ Franziska verstand nicht, worauf ihre Freundin hinaus wollte. „Erinnerst du dich nicht, was der Wiefke aus dem Manuskript vorgelesen hat? Nach der traditionellen Zucht mit dem Horne gereiche die Amnestistin der lüsternen Dirne die manuelle Erleichterung vor dem Anblicke der Gemeinde “ Franziska schaute verdutzt drein. „Während du dich die Leiter raufgequält hast, hat mir Henning erklärt, was zu tun ist. Es wäre meine Aufgabe gewesen dir die manuelle Erleichterung zu verschaffen. Vor dem Anblicke der Gemeinde“. Franziska schnappte nach Luft. „Du hattest vor, mich dort oben auf der Säule zu Fingern?“ Lena schlug verwegen die Augen auf. ...