1. Brauchtumspflege


    Datum: 04.02.2026, Kategorien: BDSM

    ... lang sehen können. Bei jedem Setzen, ob zuhause, ob bei ihren Eltern zu besuch, ob im Büro bei der Arbeit, würde sie einen kurzen Schmerz bemerken und unterdrücken. Einen Schmerz, der sie an den Moment ihrer größten und tiefsten Erniedrigung erinnern würde – und an die gewaltige Lust, die damit einherging. Franziska konnte nicht erkennen, ob es Lena ähnlich ging, bezweifelte es jedoch. Zwar hatte Lena letzte Nacht 10 Schläge mit Irenes Kochlöffel verabreicht bekommen, aber von Franziska nicht im selben Maße komplett durchgezogen, wie es der Jokovolt am Vorabend ihr verabreicht hatte – und das auch noch gleich zweimal! Lena, da war sich Franziska inzwischen sicher, war weder devot noch maso. Ganz eindeutig war ihre Freundin ein unverbesserlich dominantes Biest. Die Schläge mit dem Kochlöffel hatte sie eingefordert, um sich zukünftig noch besser an der Züchtigung anderer Personen laben zu können. Man kann nur verabreichen, was man selbst kennt. Ein kurzer Schauer durchfuhr Franziska. Werde ich das etwa sein, die von Lena Züchtigungen verabreicht bekommt? Darüber hatte sie noch gar nicht nachgedacht. Kann eine Freundschaft so etwas auf Dauer aushalten? „Das hält bis nach Hause“ war Lena sicher. Franziska schreckte aus ihren Gedanken hoch. „Wie? Was meinst du?“. Lena lachte und zeigte auf einen riesigen Stapel Sandwiches. „Die hab ich für die Fahrt geschmiert. Drei für mich, drei für dich. Das hält bis nach Hause, ohne dass wir unterwegs verhungern“. Irene Hansen rauschte ...
    ... zur Tür herein, vier weitere Sandwiches in der Hand haltend. „Moin Moin, Mädels, schaut mal was ich euch für die Heimfahrt gemacht hat ups ihr habt ja selbst schon geschmiert na macht nichts in eurem Alter kann man viel gutes Essen vertragen, besonders wenn man sich nachts noch mit meinem Kochlöffel am Strand herumtreibt ja das hab ich wohl bemerkt bin ja nicht von gestern und hab da auch kein Problem mit nur das nächste mal bitte danach gleich in die Spülmaschine damit wir wollen hier ja keinen Ärger mit dem Ordnungsamt bekommen wegen Hygiene, apropos nächstes mal ich hab eure Zimmer fürs nächste Jahr schon für euch reserviert der Henning Claußen von den Krubomer Jungens hat nämlich eben angerufen ihr seid eingeladen als Ehrengäste nächstes Mal und der Verein übernimmt sogar die Übernachtung müsst wohl einen besonderen Eindruck hinterlassen haben gestern kann mich jedenfalls nicht erinnern dass schonmal Besucher vom Festland als Ehrengäste eingeladen wurden zum Jokovolt naja irgendwann ist immer das Erste mal aber nun haut erstmal ordentlich rein das Frühstück isst sich nicht von selbst!“ Das ließen sich die beiden Freundinnen nicht zweimal sagen und bissen herzhaft in ihre Brötchen. „Wie genau wirst du Silke denn jetzt über das Krubomer Brauchtum berichten?“ fragte Franziska. „Hm“ erwiderte Lena, noch kauend, „ich denke, ein paar Details lasse ich aus“.
    
    Epilog
    
    Moritz schob sich in die U-Bahn. Es war Rush Hour und die Bahn war enorm voll. Er hatte Überstunden in der ...