1. Träumen aber richtig


    Datum: 11.02.2026, Kategorien: Romantisch

    ... machen zu lassen und sie machte. Und frag nicht wie... Sie kämpfte, mit einer unbeschreiblich professionellen Art, um das Leben dieser kleinen Maus.
    
    Klaus ließ sie machen, nachdem er sah, dass er nicht helfen konnte. Er sprang auf und machte das Schiff wieder klar. Er sah sich noch mal um, auch mit dem Fernglas und suchte das Wasser ab. Es war schon leicht am Dämmern. Dann aber richtete er alles wieder aus und brachte sein Boot wieder auf Kurs. Und ab ging er, der Peter. Er übertakelte seine Segel, setzte viel zu viel, für diese Verhältnisse und so raste diese Yacht schon fast durch die Wellen. Bei voller Fahrt ging er wieder auf Autopilot und half den beiden Damen dann, unter Deck in seine Kabine zu kommen. Dort arbeitete Karin fleißig weiter und Klaus setzte einen Notruf, per Funk ab.
    
    Es meldete sich ein Kriegsschiff um Hilfe anzubieten. Die Italiener, in deren Gewässern sie ja gerade waren. Man verständigte sich auf Englisch und er konnte, per AIS einen Meetingpoint mit ihnen ausmachen. Das lief schon wirklich beeindruckend gut ab und die andere Seite war ja nun wirklich an Professionalität nicht zu überbieten. Als er im fast schon Dunklen die Fregatte am Horizont ausmachen konnte, machte er alle verfügbaren Lichter an und stimmte sich mir den anderen ab. "Was brauchen sie?" "Wir haben hier eine Ärztin, die unbedingt Hilfe braucht. Sie braucht Ausrüstung. Wir haben ein kleines Kind aus dem Wasser gerettet. Sie lebt noch, aber ihr Zustand ist wohl äußerst ...
    ... kritisch!" "Wir schicken Ihnen Hilfe rüber. Bleiben Sie ruhig. Das wird schon wieder. Bitte bergen sie ihre Segel und versuchen sie unter Motor auf ruhige Fahrt neben uns zu kommen!"
    
    Klaus war so dankbar, dass er jemanden hatte, der ruhig blieb und ihm sagte, was er machen sollte. Er weinte immer noch, was auch die Leute auf dem riesigen Kriegsschiff hören konnten. Dort lachte keiner. Absolut keiner. Aber man nahm auch was zur Beruhigung, für ihn mit. Von der Fregatte kam dann auch sehr schnell ein großes Schlauchboot auf sie zu. An Bord waren vier Personen. Klaus fing eine Leine auf, die er an seinem Boot sicherte und er zog die anderen, mit Hilfe des dortigen Motors an seine Plattform. Zwei Leute stiegen rüber und machten die Leine wieder los, sodass sich das Boot wieder etwas entfernte. Von Klaus geführt, kamen sie unten, in der Kabine an und begannen augenblicklich, zusammen mit Karin, das kleine Mädchen zu versorgen Klaus blieb nichts anderes übrig, als zu warten. Er machte Kaffee. Er winkte das Schlauchboot herbei und die nahmen über die Reling hinweg einen Sack mit zwei Tassen, und einer Kanne entgegen. Die Freude und das Lachen waren groß. Dann brachte er weiteren Kaffee mit Milch und Zucker nach unten und versorgte auch hier seine Gäste. Erst dann kam er zur Ruhe und saß nun mit seiner Tasse am Steuer und wartete.
    
    Alter Schwede... Wenn man mal so guckte und überlegte... Was war seine ach so schöne Yacht doch ein so traurig kleiner Anblick. Selbst das Schlauchboot von ...
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