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Dämonische Lust Teil 09
Datum: 12.02.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,
... damit ich mich verteidigen konnte. "Es gefällt mir, Meisterzauberer zu sein", fuhr Yurial fort. "Und wenn ich die Besten und Schlauesten deiner Generation töten muss, um Meister zu bleiben, dann tue ich das eben." "Aber wenn Ihr mich jetzt tötet, hier, wird der Rest des Rates es herausfinden", warf ich ein. Er riss gespielt die Augen auf. "Ich dich hier töten? Ich werde dich nicht töten, meine Liebe." Hinter mir fing Saban an zu knurren. Yurials Lächeln wurde breiter. "Dein Dämon wird das für mich erledigen." Mit einem Zucken des Handgelenks wirkte er seinen Zauber. Mit einem Geräusch wie ein Peitschenknall zerbrach die Bindung. Der Rückstoß der zerstörten Bindung traf mich wie ein Schlag. Benommen taumelte ich zurück und in Sabans Arme. Saban Mein Herz jubilierte. Alles, was ich mir erträumt hatte war nun zum Greifen nahe. Ich schlang schützend die Arme um meinen Schatz. Anita wimmerte. "Saban", sagte sie undeutlich. Sie versuchte, mir einen Befehl zu geben! "Nicht-" Ich legte ihr die Hand auf den Mund. "Schhhhh. Du hast sowieso nicht die mentale Kraft. Versuch es gar nicht erst." Angst stieg in ihr hoch. Sie fing an, sich schwach in meinen Armen zu wehren. Ihre Augen sahen flehend zu mir auf. Ich lachte. "Worauf wartest du?", fragte der alte Zauberer. Yurial, ich erinnerte mich an seinen Namen. Sie hatte ihn Meister Yurial genannt. Naja, er war jedenfalls nicht mein Meister. "Bringst du sie nicht um?", fügte Yurial hinzu. "Oder frisst ...
... wenigstens ihre Lebenskraft?" Ich lachte erneut und nahm einen ganz kleinen Schluck zuckersüßer, angsterfüllter Magie. "Warum um alles in der Welt würde ich das tun?" Yurial atmete genervt ein. "Also gut, wenn du es nicht tust, dann- Werithies!" Ein anderer Dämon trottete herein. Er sah aus, wie ein besonders großer und kräftiger Mann. "Töte das Mädchen!", befahl Yurial. Ich grinste. Das würde... lustig werden. "Knie vor mir!", verlangte ich von dem Dämon. Yurial runzelte die Stirn. "Warum zur Hölle sollte ich-" "Ich rede nicht mit dir", sagte ich. "Werithies. Leg diese lächerliche Bindung ab und beuge dich!" Yurial schrie schockiert auf, als die Bindung zerbrach und Werithies mit gesenktem Kopf vor mir niederkniete. "Lord!", sprach der andere Dämon ehrfürchtig. "Was ist Euer Begehr?" Yurial wich zurück. "Du bist ein Dämonenlord!" "Blitzmerker", lachte ich. "Werithies. Pack ihn!" In meinen Armen stöhnte Anita auf. Ich blickte hinab in einen Ausdruck puren, abgrundtiefen Horrors. "Schhhh, Kleine", säuselte ich. "Ich werde dir nicht wehtun." Ich schob die Hand in ihre Robe und rieb sanft ihre Klit. Sie riss überrascht die Augen auf. Geschwächt durch den Bruch der Bindung, konnte Yurial seinem ehemaligen Dämon keinen richtigen Kampf liefern. "Lass mich los!", versuchte er Werithies zu befehlen, als dieser ihn vor mich schleifte. Ich nickte Werithies zu. "Du darfst fressen, wie du willst", sagte ich ihm. "Mach es schnell." Er grinste wild. ...