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Dämonische Lust Teil 09
Datum: 12.02.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,
... "Ja, Lord!" Und dann brach er dem Zauberer den Arm. Anita Lord? Saban war ein Dämonenlord? Ich stöhnte vor Angst. Wie konnte das passieren? Wie konnte ich nicht von Anfang an erkennen, was er war? Wie konnte ich so dumm sein? "Schhhh, Kleine", murmelte Saban. "Ich werde dir nicht wehtun." Dann griff er in meine Robe und streichelte zärtlich meine Klit. Ich stand unter Schock. Ich war wehrlos. Er konnte fressen wie er wollte. Und er wollteso fressen?! Ich sah, wie Yurial gegen seinen Dämon kämpfte und versuchte, ihm zu befehlen, ihn loszulassen. Saban ließ das nicht zu. Er erlaubte Werithies zu fressen. Ich fühlte eine gewisse Genugtuung, als Yurials Arm durchknackte. Yurial wurde ganz blass und er schrie. Immerhin bekam er was er verdiente. Der Schild, in dem wir gefangen waren, verschwand. Saban hob mich in seine Arme, trat vor und legte die Hand auf Yurial um zu fressen. Er seufzte zufrieden, als Werithies Yurials anderen Arm brach. "Das ist, was passiert,", sagte er dem Meisterzauberer, "wenn du versuchst, zu nehmen, was mir gehört. Apropos...", fügte er mit leuchtenden Augen hinzu. "Lasst uns das ein wenig öffentlicher gestalten. Werithies, folge mir. Und nimm den Zauberer mit." Die Barriere zur Arena machte wenig Probleme. Sie war immerhin dafür gemacht, Dämonen drinnen zu halten, nicht draußen. Als Saban in die Arena schritt, kam das Duell, das gerade lief zum Stillstand. Beide Kämpfer starrten uns an. Die Menge wurde ganz still. "Ich bin der ...
... Dämonenlord Saban", informierte mein ehemaliger Familiar die Leute. "Dieser Mann,", sagte er und zeigte auf Yurial, "hat versucht, meinem Eigentum zu schaden. Meiner Anita." Er sah mich intensiv an. "Das,", fuhr er fort, "ist, was jenen passiert, die mich oder jene, die mir gehören, verletzt." Werithies brach Yurials Arm noch einmal. Yurial schrie auf und noch einmal, als Werithies die Anzahl der Brüche auf vier erhöhte. Inzwischen war die Magie des Zauberers erschöpft und Werithies fraß gierig. Yurial fing an zusammenzuschrumpeln. "Nein, bitte!", bettelte er, als seine Lebensenergie ausgesaugt wurde. "Neeeiiin..." Ich schloss die Augen, während seine Leiche zu Staub zerfiel. Das war genau, was mir sehr bald widerfahren würde. Ich zitterte. Ich öffnete die Augen schockiert, als Saban zärtlich über mein Haar strich. "Schhhh...", flüsterte er in mein Ohr. "Alles ist gut." Der Schild über der Arena löste sich auf. Beide Duellanten flohen. Saban drehte sich um, um zu gehen. "Werithies-", sagte er, aber hielt inne, als ein weiterer Meisterzauberer in die Arena heruntergeschwebt kam. Mit einer Geste schickte Meisterzauberin Evora Werithies zurück in die Hölle. Hoffnung keimte in meinem Herzen. War ich gerettet? "Das wird bei mir nicht funktionieren", warnte Saban sie. "Ich habe einen Anker." Er sah auf mich herab. Meisterin Evona nickte. "Ich habe eigentlich gehofft, dass wir verhandeln können." Saban nickte langsam. "Das ist definitiv möglich", stimmte er ...