1. "Linus" Kapitel 9


    Datum: 03.03.2026, Kategorien: An– und Ausgezogen,

    ... Liebing und verließ, die nackte Krankenschwester Alina im Schlepptau, das Saunahäuschen.
    
    Nach der abschließenden „Untersuchung“ von Dr. Liebing hatte Christina ihren Neffen Linus ohne weitere Instruktionen ins Bett geschickt. Kein Wort zu einer neuen Aufgabe, geschweige denn zu der großen Belohnung, von der Linus nach wie vor nicht wusste, worin sie bestand.
    
    Der nächste Tag kam und der ganz normale Urlaubsalltag kam Linus komisch vor. Als wäre nichts gewesen, saßen sie gemeinsam am Frühstückstisch draußen auf der Terrasse und plauderten über dieses und jenes. Vergeblich suchte Linus am Vormittag nach einer versteckten Nachricht auf dem Laptop von Christina, doch da war nichts. Der Mittag kam und verging ereignislos, genauso wie der Nachmittag und der Abend. Es wurden noch Karten gespielt, Wein getrunken und noch mehr geplaudert, aber Linus wartete weiter auf irgendwelche Signale seitens seiner Tante. War es das jetzt? Hatte er alle Aufgaben erfüllt? Würde er nun endlich die langerwartete Belohnung bekommen? Tausend Fragen schwirrten in seinem Kopf herum, die Ungewissheit war kaum auszuhalten.
    
    Spät schlief Linus ein und er träumte wirr. Er wurde erst um halb 10 wieder wach und ging erst einmal duschen. Kurz hatte er den Schlüssel der Badezimmertür in der Hand, doch er entschloss sich, nicht abzuschließen. Musste er das noch? War das noch Teil seiner Aufgaben? Er stellte sich unter die Dusche und musste daran denken, wie alles begonnen hatte – mit einer nicht ...
    ... abgeschlossenen Badezimmertür. Schon begann sich Linus Glied zu regen und sich zuckend der Tür entgegenzurecken.
    
    Er dachte daran, wie er sich am Anfang geschämt hatte und eben diese Scham war es, nach der sich Linus nun fasst schon sehnte. Natürlich könnte auch sein Onkel Timo oder Steffi, seine eigene Mutter jetzt zur Tür hereinkommen. Aber wenn Linus ehrlich war, machte ihn dieses Risiko nur umso geiler. Wahnsinnig gerne hätte er sich jetzt den harten Schwanz gerieben, mit dem Blick auf die Tür, die sich jeden Moment öffnen könnte. Aber war das nicht verboten?
    
    Doch die Türklinke, sosehr Linus sie auch anstarrte, bewegte sich nicht. Niemand kam herein, weder Christina noch sonst irgendwer und Linus blieb allein mit seiner Ungewissheit und seiner Geilheit. Es dauerte eine Weile, bis seine Erregung abklang und er sich anziehen konnte. Das Frühstück stand schon bereit und sofort wurde Linus wieder in belanglosen Smalltalk verwickelt. Ein ereignisloser Tag nahm seinen Lauf.
    
    Es traf Linus völlig unerwartet, als Steffi beim Abendbrot sagte: „Wie schade, dass wir morgen schon wieder losmüssen. Die Zeit verfliegt immer, wenn wir bei euch sind“
    
    Linus überlegte. Tatsächlich, es war schon Samstag. Am nächsten Tag mussten sie wieder los. Und dann? Wie würde es weitergehen? Würde er noch die lange versprochene Belohnung bekommen? Wenn ja, musste es doch noch heute passieren. Er versuchte einen Blick von Christina einzufangen, doch sie lächelte nur fröhlich.
    
    „Es war wirklich wieder ...
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