1. Im Dienst der reichen Gräfin 02


    Datum: 09.03.2026, Kategorien: Reif

    ... Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir uns auch ein bisschen näher kennenlernen."
    
    „Selbstverständlich, Gräfin!"
    
    „Was trinken Sie? Ich bevorzuge Whiskey!"
    
    Schon wieder eine Überraschung - ich konnte sie mir überhaupt nicht im Zusammenhang mit Genussmitteln vorstellen und gab zur Antwort: „Da schließe ich mich an!"
    
    „Schön", und jetzt trat sie ganz nahe zu mir, blickte mir tief in die Augen und griff für einen Moment nach meiner Hand: „Ich freue mich und du wirst es nicht bereuen!" Sie drückte meine Finger mit ihren, die sich anfühlten wie kühle, harte Krallen und ließ mich genau in dem Moment los, als Adele eintrat.
    
    Die hatte das trotzdem bemerkt und kam lächelnd auf uns zu: „Grüß dich, Alexandra, ich denke, unsere Wahl war goldrichtig. Du kannst dich auf eine schöne Nacht freuen" und dann zu mir, „und du auch, Peter. Alexandra ist eine tolle Gefährtin. Heute lasse ich euch ganz in Ruhe, aber in den nächsten Tagen wollen wir dich auch einmal gemeinsam verwöhnen, nicht wahr, Schwägerin?"
    
    „Worauf du dich verlassen kannst. Mein Gott, es ist schon wieder so lange her, dass wir zu zweit einen Mann genossen haben!"
    
    Mir wurde schon bei ihren Gesprächen ganz heiß und ich wagte mir gar nicht vorzustellen, was die beiden alles anstellen würden mit mir. Während Alexandra mit wiegenden Schritten dem Tisch zueilte und von hinten eigentlich ganz manierlich aussah, schlank, aber direkt jugendlich mit diesen graziösen Bewegungen, fragte Adele: „Wo ist den Cornelia ...
    ... heute?"
    
    Alexandra lachte und sah sofort um 10 Jahre jünger aus - kleine Falten um Augen und Mund gaben ihr einen heiteren, freundlichen Ausdruck: „In Berlin, bei irgendeiner Lokaleröffnung. Dieser Schwarze hat sie angerufen, du weißt schon, der schwule Tänzer!"
    
    Sie hatte meinen fragenden und wohl auch ein bisschen schockierten Gesichtsausdruck wahrgenommen und grinste: „Ja, aber ich denke, ihr wird es gelingen, ihn umzudrehen. Jedenfalls schwärmte sie in den höchsten Tönen von ihm und er sieht ja auch wirklich toll aus, vor allem im Tanztrikot. Meine Herren!", und dabei machte sie eine Bewegung, als würde sie mit den Händen die Länge von etwas abmessen. Es war unschwer zu erraten, dass es sich dabei um das Gemächt des bewussten Herrn handeln sollte. Sie setzte auch fort: „Also, wenn ihr das gelingt, kann man nur gratulieren. Ist seiner auch so groß?", fragte sie jetzt völlig ungeniert ihre Schwägerin und meinte ganz offensichtlich mich. Adele wiegte den Kopf hin und her und lächelte anzüglich: „Lass dich überraschen, Liebes. Nur so viel sei gesagt - an Peter ist alles gut proportioniert, keine Angst!"
    
    „Oh", sie legte sich in gespieltem Schreck eine Hand vor den Mund, „da muss ich ja Angst haben!"
    
    Die beiden lachten und ich kam mir ziemlich blöd vor und war froh, als Wilhelm in Begleitung einer hübschen jungen Frau im Kostüm eines Serviermädchens mit dem Essen kam.
    
    Adele nahm den Vorsitz ein, Alexandra und ich saßen uns gegenüber und bereits, als ich die Suppe zu ...
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