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Antike Sklavenphantasien. Bacchanal
Datum: 17.03.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
Vorwort. Die Sklaverei im antiken römischen Reich bildet den Hintergrund für meine „Antiken Sklavenphantasien". Die Geschichten sind frei erfunden und historisch nicht unbedingt korrekt. Ich beschreibe, wie lustvoll es ist, ein Sklave zu sein, der nackt vorgeführt, begutachtet, verkauft, benutzt, erniedrigt und gezüchtigt wird. Es sind erotisch masochistische Phantasien, die nichts mit der grausamen Wirklichkeit echter Sklaverei zu tun haben. In dieser Episode geht es um das Bacchanal, einem Fest, dass die antiken Römer zu Ehren Bacchus, dem Gott des Weins und der ausschweifenden Lust, feierten. Ähnlich wie unser heutiger Karneval, wurde dieses Fest mit bunten Umzügen, Kostümen, lauter Musik und viel Wein zelebriert. Damals wie heute kam es zu Tumulten und Ausschreitungen und das anarchische Treiben ist den Herrschenden, seit jeher ein Dorn im Auge. Antike Sklavenphantasien. Das Bacchanal. Ein frivoles Fest gerät außer Kontrolle. Die Kapitel: 1. „Verschleppt, versklavt, verkauft." 2. „Die neuen Sklaven." 3. „Sklavenalltag in Rom." 4. „Lust, Rausch, Wahn und Glück" 1. Kapitel „Verschleppt, versklavt, verkauft." Völlig paralysiert saß Oswin auf dem staubigen Platz in der Mitte seines germanischen Dorfes. Die Römer sind gekommen. Er war überwältigt von ihrem Anblick und schockiert von ihrer Brutalität. Alle sahen gleich aus, trugen die gleiche eisenbewehrte Kleidung und die selben Helme, Lanzen, Schwerte und Schilde. Jeder, der sich ihnen ...
... widersetzte, wurde grausam getötet. Ihr Vormarsch war lange bekannt und die Männer hatten sich mit den Kriegern der anderen Stämme zusammengeschlossen, um die Invasoren gemeinsam zu vertreiben. Oswin gehörte noch nicht dem Kreis der Männer an und hatte im Dorf bleiben müssen. In der nächsten Vollmondnacht sollte für ihn und seine gleichaltrigen Freunde das Aufnahmeritual stattfinden. Zusammen mit den Alten, Versehrten, Frauen und Kindern warteten sie jetzt auf die Rückkehr ihrer siegreichen Kämpfer. Aber stattdessen kamen die römischen Legionäre, plünderten das Dorf und vergewaltigten die Frauen. Alles, was sich gebrauchen ließ, luden sie auf ihre Wagen und trieben die Menschen auf dem Dorfplatz zusammen. Dort wurden alle, die im arbeitsfähigen Alter waren, aussortiert und weggebracht. Zurück blieben die Alten, Kranken und Kinder. Auch Oswin nahmen sie mit. Ihm wurde ein eiserner Ring um den Hals gelegt und daran mit den anderen Jungs an einer langen Kette zusammengebunden. Er hatte die Wahl, entweder den Römern zu gehorchen oder zu sterben, denn jeder, der Widerstand leistete, wurde brutal niedergestochen. Oswin hatte keine Angst vor dem Tod, wollte aber nicht sinnlos sterben. Er hasste diese Leute und sehnte sich nach Rache. Vielleicht tauchten ja auch ihre Krieger auf und befreiten sie. In dem großen Römerlager, in das sie verschleppt wurden, traf er auf ein paar Überlebende, der einst so stolzen Männer seiner Sippe. Auch sie waren aneinander gekettet und alle ...