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Johanna Morgenthau und die Suche nach dem Zimteis Kapitel 6
Datum: 18.03.2026, Kategorien: BDSM
... eine Wand in seinem Kopf. Egal. Sie leckt sich über die Lippen, ihre Zähne fahren aus. Gierig schaut sie auf seinen Hals. Er reißt die Augen auf, schaut direkt in ihre grünen Augen mit den vertikalen Pupillen. Sie riecht keine Angst, er ist nicht gelähmt wie die anderen. Er erkennt sie fast sofort: „Johanna Morgenthau. Was für eine Überraschung.“ „Charles Bellegarde. Es ist Zeit, das Monster kennenzulernen.“ Johanna öffnet den Mund, faucht und setzt an, um Charles in den Hals zu beißen. Er greift zum Nachttisch, nimmt ein kleines Buch und schiebt es Johanna zwischen die Zähne, während er etwas in einer fremden Sprache ausspricht. Er wirkt routiniert, nicht wie jemand, der gerade von einem Monster im Schlaf überrascht wurde, eher wie jemand, der im Büro Akten abheftet. Sie beißt auf das Buch und heult auf vor Schmerz. Es brennt und ätzt. Es ist, als hätte sie geradewegs in eine Autobatterie gebissen. Johanna wirft sich zurück in ihrem Schmerz. Hoffentlich sind noch alle Zähne ganz? Charles greift mit einer Hand nach ihrem Hals, drückt sie auf den Rücken. Er schwingt sich aus dem Bett, nimmt zwei gelbe Stoffbänder und greift nach Johannas Armen. Die Bänder sind aus einem dicken Stoff, in der ganzen Länge mit einer roten Schrift bestickt. Sie wickeln sich wie von selbst um ihre Handgelenke. Er wirft die anderen Enden der Bänder und sie wickeln sich um die beiden Bettpfosten am Fußende. Sie zerrt, aber die Bänder halten. Die Bänder winden sich weiter um ...
... die Pfosten bis ihre Arme ganz gestreckt sind und sie zwischen den Pfosten kniet. Sie strampelt und stemmt sich gegen das Bett aber all ihr Bemühen ist vergebens. „Mach mich los, du Grobian! Mach mich sofort los!“ Sie zerrt vergebens gegen die Bänder. „Grobian? Ich bin ein Grobian? Wer wollte denn hier wen beißen, meine junge Dame?“ „Ach was, das sollte nur ein kleiner liebevoller Freundschaftsbiss sein, nichts weiter. Es gefällt ihnen bestimmt, Ehrenwort. Der guten alten Zeiten willen, wissen Sie? Wir sind doch keine Tiere.“ „Aha, ein <i> Freundschaftsbiss </i>.“ Er hält Johannas Kopf am Kiefer, dreht in zur Seite, schiebt ihre Lippen zur Seite um die Zähne zu begutachten, kratzt mit dem Fingernagel an ihren Hörnern. Johanna sagt verärgert: „Jetzt ist mal gut hier, ja? Wir sind hier nicht auf einem Viehmarkt. Das geht nur mich und meinen Zahnarzt was an!“ Charles betrachtet sie ausgiebig. „Du bist ja ein wunderbares Exemplar. Deine Art ist wirklich selten geworden, was ein Jammer ist. Ich habe es bei unserem ersten Treffen gar nicht bemerkt, wie ungemein unaufmerksam von mir. Dafür muss ich mich in der Tat entschuldigen.“ Johanna funkelt ihn verärgert an. Was sieht er? Warum können die alle irgendwas sehen und sie noch nicht? Sie muss das unbedingt klären, das geht so nicht dass hier andere sehen können und sie blind ist. „Sagen Sie mir, Miss Morgenthau, was hattest du vor mit mir? Rache nehmen für unser letztes Treffen und das kleine ...